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Darmpilz Candida – weit verbreitet und lokal misshandelt

Was kann ich tun, um mich vom Darmpilz zu befreien?

Die üblichen Therapien richten den Blick allein auf den Darm. Es wird Zucker mit grösstem Bedauern vom Speiseplan gestrichen, das Leben wird deutlich grauer…. Sauerkraut wird fassweise verdrückt, der Speiseplan dabei etwas einseitig, das Leben wird etwas grauer…..Medikamente und gesunde Darmbakterien werden mal bunt verpackt, mal puristisch als Pulver in den Schlund geworfen, das macht das Leben zwar nicht grauer, aber Deinen Geldbeutel deutlich leerer……und am Ende? Wirst Du rückfällig wie ein Fixer, der an der Nadel hängt. Kurzum, so funktioniert es auf Dauer nicht. Der Beobachtungswinkel muss weiter gefasst werden. Daraus ergeben sich andere Handlungskonsequenzen. Und diese wollen wir jetzt finden.

Einige Anregungen kann ich zu einem vollständigen und nachhaltigen Abschied vom Darmpilz beitragen und hoffe, dass sie vielen weiterhelfen. Es ist gar nicht so schwer, dauerhaft gesund zu werden. Man muss nur das große Bild kennen, dazu genügt nicht der Blick auf und in den Darm. Es fängt damit an, dass ich Krankheit als Signal und nicht als Störung erkenne.

Ein Signal bekämpft man nicht, sondern folgt der darin enthaltenen Aufforderung, im Grunde wie bei der Bedienung einer Maschine. Wenn die Spülmaschine Entkalker braucht, fülle ich ihn beim Aufleuchten der Lampe nach und baue nicht die Lampe aus.

1.

Der Erreger, gleich ob Pilz oder Bakterie ist nebensächlich. Pasteur hat seine Behauptung der infektiösen Mikroorganismen in seinen späten Tagen zu Recht widerrufen. Das wird bis heute verschwiegen. Wie bei jedem anderen Lebewesen ist das Millieu (Umfeld) entscheidend. Ist das intakt, kann nichts entgleisen.

2.

Jeder Erreger ist immer und überall zu finden. Ihn nicht aufspüren zu können, ist allein ein Problem der technischen Möglichkeiten. Sehr anschaulich hat das Professor Enderlein für den Menschen nachgewiesen. Bakterien, Pilze und auch Viren sind unterschiedliche Entwicklungsstadien von Körperzellen, die sich aus dem Zellverband gelöst haben. Elektrochemische Störungen sind hierfür verantwortlich. Die Störimpulse wiederum kommen aus der Psyche. Das belegen neuroendokrinoimmunologische Forschungsarbeiten.

3.

Heilung ist also eine Frage der Darmsanierung. Schaffe optimale Lebensverhältnisse für die darmgesunden Bakterien. Das ist nichts Neues. Aber: Dies gelingt nicht dauerhaft mit dem Weglassen von Zucker, weil dies einem Entzug gleichkommt. Entzug ist immer Stress, man muss sich kontrollieren und wird früher oder später rückfällig. Es gelingt auch nicht mit Symbioselenkung und artverwandten Massnahmen. Selbst das verzweifelte Leeren von Sauerkrautfässern schafft keine dauerhafte Erleichterung. Und mal ehrlich: Wer hat Lust, sich ein ganzes Leben lang zu disziplinieren?

4.

Heilung gelingt mit einem geschickten Umweg, wenn man die Voraussetzungen für Selbstregulation und Selbstheilung schafft.

5.

Um Heilung gezielt anbahnen zu können, musst Du die Entstehung der Störung verstehen. Dazu reicht der Blick auf und in den Darm nicht aus.

So entsteht die Störung:

a.) Am Ursprung auf der tiefsten Ebene sind Stoffwechsel und Nervensystem nicht kompliziert. Entscheidungen sind dort immer digital. Entweder wird Aktivität angeschaltet oder zugunsten von Regeneration abgeschaltet. Das steuert das vegetative Nervensystem über Sympathikus (Überlebensnerv) und Parasympathikus (Heilnerv).

b.) Eine lokale chronische Überaktivität/Anspannung führt zu einer lokalen Übersäuerung des Gewebes. Dies äussert sich erst in unspezifischen Beschwerden, später in Symptomen und Schmerzen, die man Krankheit nennt.

c.) Zeigt sich der Darm bei Dir als Schwachpunkt, dann geht es um Verdauung, Umwandlung und Verinnerlichung aufgenommener Nahrungsenergie. Übertrage das 1:1 auf die Psyche und Du wirst dort den Auslöser für die Störung speziell des Darms finden. Kernfrage: Mit welcher konkreten Lebenssituation haderst Du? Was willst Du nicht verdauen und verinnerlichen? Es ist auf jeden Fall etwas Greifbares, so wie die Nahrung etwas Greifbares ist. Entscheidend ist für die Lösung nicht das störende Ereignis (Beziehungskrise, Krise im Beruf, Lebenssinnkrise usw.), sondern wie Du individuell darauf reagierst. Andere können bei gleichem Auslöser mit Leber oder Galle reagieren, je nach Naturell.

d.) Ein chronisch hohes Aktivitätsniveau des Sympathikus im Gesamtorganismus blockiert zusätzlich die gesunde Verdauung. Die Energie wird in die körperliche Aktivität gelenkt (Adrenalin und verwandte Substanzen). Das geschieht aber nur, wenn …..siehe e.)

e.) Die überschüssigen Säuren werden über Wassereinlagerung, Kristallisation, Verkalkung oder Steinbildung chemisch neutralisiert.

f.) Es entsteht bzw. besteht ein lokales Mineraliendefizit, das die Ausscheidung noch einmal mehr behindert.

6.

So sieht nun im Umkehrschluss der Umweg zur Heilung aus (und er gilt im Prinzip so für jede andere bekannte Erkrankung)

a.) Schaffe die Voraussetzungen für die psychische Balance. Das “öffnet” den Zugang zum gestörten Gewebe/Organ. Hier können schon unspezifische Atem- und Entspannungsübungen helfen. Gezielter und wirkungsvoller gelingt dies mit dem Verstehen der Zusammenhänge (das Prinzip genügt). Man ist dann nicht mehr Opfer, sondern ist wissend, fühlt sich sicherer, weiss, worum es geht und kann handeln. Das ist mit Simplonik (Wissenschaft von der Einfachheit) möglich

b.) Führe dem Organismus in ausreichender Menge die Mineralien zu, die er für die Aufrechterhaltung des Säure-Basengleichgewichtes, die Remineralisierung und die Ausleitung von Säuren braucht.

c.) Auf diesem Weg gibt es keine strikten Ernährungsrichtlinien. Mit dem beschriebenen Ausgleich verändert sich das Geschmacksempfinden von selber, und Du isst, was Dir situationsbezogen gut tut. Zwang ist nicht erforderlich und auch keinerlei Medikamente.

Der beschriebene Sachverhalt ist durch vielfache Beobachtungen und Erfahrungen belegt, und kann leicht selber mit ein wenig Aufmerksamkeit nachvollzogen werden. Ich verzichte hier bewusst auf die Nennung irgendwelcher wissenschaftlichen Studien. Sie schwächeln alle am selben Problem, dass die Untersuchung der ursächlichen Abläufe vor Ort im lebenden Menschen zumeist unmöglich ist. Ersatzweise wird viel spekuliert.

Tatsache ist hingegen, dass die Heilkunde immer schon eine Erfahrungswissenschaft war, und aus dem genannten Grunde immer sein wird. Das gilt für Oma`s Kräutergärtchen genauso wie für die hochgerüstete Medizin der heutigen Zeit.

Auf immer und ewig wird gelten: Wer heilt, hat Recht.

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Geschrieben von:

Dr.med. Ulrich Mohr

Dr.med. Ulrich Mohr
OBB

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