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	<title>individuelle gesundheit.eu &#187; Dr.med. Ulrich Mohr</title>
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		<title>Darmpilz Candida – weit verbreitet und lokal misshandelt</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Nov 2010 11:59:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr.med. Ulrich Mohr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[darmpilz]]></category>
		<category><![CDATA[darmsanierung]]></category>
		<category><![CDATA[pasteur]]></category>
		<category><![CDATA[professor enderlein]]></category>
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		<description><![CDATA[Was kann ich tun, um mich vom Darmpilz zu befreien? Die üblichen Therapien richten den Blick allein auf den Darm. Es wird Zucker mit grösstem Bedauern vom Speiseplan gestrichen, das Leben wird deutlich grauer&#8230;. Sauerkraut wird fassweise verdrückt, der Speiseplan dabei etwas einseitig, das Leben wird etwas grauer&#8230;..Medikamente und gesunde Darmbakterien werden mal bunt verpackt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was </strong><strong>kann ich tun, um mich vom Darmpilz zu befreien?</strong></p>
<p>Die üblichen Therapien richten den Blick allein auf den Darm. Es wird Zucker mit grösstem Bedauern vom Speiseplan gestrichen, das Leben wird deutlich grauer&#8230;. Sauerkraut wird fassweise verdrückt, der Speiseplan dabei etwas einseitig, das Leben wird etwas grauer&#8230;..Medikamente und gesunde Darmbakterien werden mal bunt verpackt, mal puristisch als Pulver in den Schlund geworfen, das macht das Leben zwar nicht grauer, aber Deinen Geldbeutel deutlich leerer&#8230;&#8230;und am Ende? Wirst Du rückfällig wie ein Fixer, der an der Nadel hängt. Kurzum, so funktioniert es auf Dauer nicht. Der Beobachtungswinkel muss weiter gefasst werden. Daraus ergeben sich andere Handlungskonsequenzen. Und diese wollen wir jetzt finden.</p>
<p>Einige Anregungen kann ich zu einem vollständigen und nachhaltigen Abschied vom Darmpilz beitragen und hoffe, dass sie vielen weiterhelfen. Es ist gar nicht so schwer, dauerhaft gesund zu werden. Man muss nur das große Bild kennen, dazu genügt nicht der Blick auf und in den Darm. Es fängt damit an, dass ich Krankheit als Signal und nicht als Störung erkenne.</p>
<p>Ein Signal bekämpft man nicht, sondern folgt der darin enthaltenen Aufforderung, im Grunde wie bei der Bedienung einer Maschine. Wenn die Spülmaschine Entkalker braucht, fülle ich ihn beim Aufleuchten der Lampe nach und baue nicht die Lampe aus.</p>
<h3 style="text-align: center;">1.</h3>
<p>Der Erreger, gleich ob Pilz oder Bakterie ist nebensächlich. Pasteur hat seine Behauptung der infektiösen Mikroorganismen in seinen späten Tagen zu Recht widerrufen. Das wird bis heute verschwiegen. Wie bei jedem anderen Lebewesen ist das Millieu (Umfeld) entscheidend. Ist das intakt, kann nichts entgleisen.</p>
<h3 style="text-align: center;">2.</h3>
<p>Jeder Erreger ist immer und überall zu finden. Ihn nicht aufspüren zu können, ist allein ein Problem der technischen Möglichkeiten. Sehr anschaulich hat das Professor Enderlein für den Menschen nachgewiesen. Bakterien, Pilze und auch Viren sind unterschiedliche Entwicklungsstadien von Körperzellen, die sich aus dem Zellverband gelöst haben. Elektrochemische Störungen sind hierfür verantwortlich. Die Störimpulse wiederum kommen aus der Psyche. Das belegen neuroendokrinoimmunologische Forschungsarbeiten.</p>
<h3 style="text-align: center;">3.</h3>
<p>Heilung ist also eine Frage der Darmsanierung. Schaffe <a href="http://individuelle-gesundheit.eu/2010/05/24/der-dickdarm-funktioniert-wie-ein-gemuesegarten/" title="Der Dickdarm funktioniert wie ein Gemüsegarten" class="liinternal"><strong>optimale Lebensverhältnisse</strong></a><strong> </strong>für die darmgesunden Bakterien. Das ist nichts Neues. Aber: Dies gelingt nicht dauerhaft mit dem Weglassen von Zucker, weil dies einem Entzug gleichkommt. Entzug ist immer Stress, man muss sich kontrollieren und wird früher oder später rückfällig. Es gelingt auch nicht mit Symbioselenkung und artverwandten Massnahmen. Selbst das verzweifelte Leeren von Sauerkrautfässern schafft keine dauerhafte Erleichterung. Und mal ehrlich: Wer hat Lust, sich ein ganzes Leben lang zu disziplinieren?</p>
<h3 style="text-align: center;">4.</h3>
<p>Heilung gelingt mit einem geschickten Umweg, wenn man die Voraussetzungen für Selbstregulation und Selbstheilung schafft.</p>
<h3 style="text-align: center;">5.</h3>
<p>Um Heilung gezielt anbahnen zu können, musst Du die Entstehung der Störung verstehen. Dazu reicht der Blick auf und in den Darm nicht aus.</p>
<p><strong>So entsteht die Störung:</strong></p>
<p>a.) Am Ursprung auf der tiefsten Ebene sind Stoffwechsel und Nervensystem nicht kompliziert. Entscheidungen sind dort immer digital. Entweder wird Aktivität angeschaltet oder zugunsten von Regeneration abgeschaltet. Das steuert das vegetative Nervensystem über Sympathikus (Überlebensnerv) und Parasympathikus (Heilnerv).</p>
<p>b.) Eine lokale chronische Überaktivität/Anspannung führt zu einer lokalen Übersäuerung des Gewebes. Dies äussert sich erst in unspezifischen Beschwerden, später in Symptomen und Schmerzen, die man Krankheit nennt.</p>
<p>c.) Zeigt sich der Darm bei Dir als Schwachpunkt, dann geht es um Verdauung, Umwandlung und Verinnerlichung aufgenommener Nahrungsenergie. Übertrage das 1:1 auf die Psyche und Du wirst dort den Auslöser für die Störung speziell des Darms finden. Kernfrage: Mit welcher konkreten Lebenssituation haderst Du? Was willst Du nicht verdauen und verinnerlichen? Es ist auf jeden Fall etwas Greifbares, so wie die Nahrung etwas Greifbares ist. Entscheidend ist für die Lösung nicht das störende Ereignis (Beziehungskrise, Krise im Beruf, Lebenssinnkrise usw.), sondern wie Du individuell darauf reagierst. Andere können bei gleichem Auslöser mit Leber oder Galle reagieren, je nach Naturell.</p>
<p>d.) Ein chronisch hohes Aktivitätsniveau des Sympathikus im Gesamtorganismus blockiert zusätzlich die gesunde Verdauung. Die Energie wird in die körperliche Aktivität gelenkt (Adrenalin und verwandte Substanzen). Das geschieht aber nur, wenn &#8230;..siehe e.)</p>
<p>e.) Die überschüssigen Säuren werden über Wassereinlagerung, Kristallisation, Verkalkung oder Steinbildung chemisch neutralisiert.</p>
<p>f.) Es entsteht bzw. besteht ein lokales Mineraliendefizit, das die Ausscheidung noch einmal mehr behindert.</p>
<h3 style="text-align: center;">6.</h3>
<p>So sieht nun im Umkehrschluss der Umweg zur Heilung aus (und er gilt im Prinzip so für jede andere bekannte Erkrankung)</p>
<p>a.) Schaffe die Voraussetzungen für die psychische Balance. Das &#8220;öffnet&#8221; den Zugang zum gestörten Gewebe/Organ. Hier können schon unspezifische Atem- und Entspannungsübungen helfen. Gezielter und wirkungsvoller gelingt dies mit dem Verstehen der Zusammenhänge (das Prinzip genügt). Man ist dann nicht mehr Opfer, sondern ist wissend, fühlt sich sicherer, weiss, worum es geht und kann handeln. Das ist mit Simplonik (Wissenschaft von der Einfachheit) möglich</p>
<p>b.) Führe dem Organismus in ausreichender Menge die Mineralien zu, die er für die Aufrechterhaltung des Säure-Basengleichgewichtes, die Remineralisierung und die Ausleitung von Säuren braucht.</p>
<p>c.) Auf diesem Weg gibt es keine strikten Ernährungsrichtlinien. Mit dem beschriebenen Ausgleich verändert sich das Geschmacksempfinden von selber, und Du isst, was Dir situationsbezogen gut tut. Zwang ist nicht erforderlich und auch keinerlei Medikamente.</p>
<p>Der beschriebene Sachverhalt ist durch vielfache Beobachtungen und Erfahrungen belegt, und kann leicht selber mit ein wenig Aufmerksamkeit nachvollzogen werden. Ich verzichte hier bewusst auf die Nennung irgendwelcher wissenschaftlichen Studien. Sie schwächeln alle am selben Problem, dass die Untersuchung der ursächlichen Abläufe vor Ort im lebenden Menschen zumeist unmöglich ist. Ersatzweise wird viel spekuliert.</p>
<p>Tatsache ist hingegen, dass die Heilkunde immer schon eine Erfahrungswissenschaft war, und aus dem genannten Grunde immer sein wird. Das gilt für Oma`s Kräutergärtchen genauso wie für die hochgerüstete Medizin der heutigen Zeit.</p>
<p>Auf immer und ewig wird gelten: Wer heilt, hat Recht.</p>
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		<title>Körpermineralien und ihre Vernetzung mit dem Planetenlauf im Sonnensystem</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 16:31:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr.med. Ulrich Mohr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mineralien]]></category>
		<category><![CDATA[charakter]]></category>
		<category><![CDATA[entgiftung]]></category>
		<category><![CDATA[mineralien]]></category>
		<category><![CDATA[reinigung]]></category>
		<category><![CDATA[remineralisierung]]></category>
		<category><![CDATA[sternkreiszeichen]]></category>
		<category><![CDATA[stoffwechsel]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine Anregung zum Aufspüren des größeren Ganzen Manche Mineralien &#8220;prägen&#8221; Charakter, Stoffwechsel und Körper. Ihre Kombination und Aktivität ist individuell wie der Mensch. Mineralien haben ein &#8220;Verhalten&#8221;, das sich am Stand bestimmter Planeten orientiert. Dieses Verhalten zeigt sich im Labor überprüfbar sogar im wechselnden Verhalten chemischer Reaktionen. Das ist Basiswissen der Urwissenschaft, der All-chemie. Daraus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Anregung zum Aufspüren des größeren Ganzen</p>
<p><strong>Manche Mineralien &#8220;prägen&#8221; Charakter, Stoffwechsel und Körper. Ihre Kombination und Aktivität ist individuell wie der Mensch.</strong></p>
<p>Mineralien haben ein &#8220;Verhalten&#8221;, das sich am Stand bestimmter Planeten orientiert. Dieses Verhalten zeigt sich im Labor überprüfbar sogar im wechselnden Verhalten chemischer Reaktionen. Das ist Basiswissen der Urwissenschaft, der All-chemie.</p>
<p>Daraus ergibt sich jedoch keine Berechenbarkeit für den menschlichen Stoffwechsel. Auch lässt sich astrologisch die Mineralienmenge für den einzelnen Menschen nicht berechnen. Die Kompliziertheit des Stoffwechsels  erlaubt dies nicht.  Jedoch sagt die Geburtskonstellation etwas über die Gewichtung und die Aktivität des jeweiligen Minerals im Organismus aus. Das gilt für den Stoffwechsel (Zink als Teil der aktiven Zone im Insulin ist beispielsweise mit dem Merkur vernetzt), als auch für die Psyche.</p>
<p>Letzteres ist schön an den Archetypen (den Urbildern oder auch Ur-Rollen wie beispielsweise der &#8220;Mutter/Mütterlichkeit&#8221;, dem &#8220;Krieger&#8221; oder dem &#8220;Held&#8221;.) abzulesen, die in den Sternkreiszeichen zu finden sind. Auch hier ist es so, dass bestimmte charakterliche Grundzüge Planeten zugeordnet sind.</p>
<p>Mineralienmenge und Aktivität sind also parallel zur psychischen Aufstellung (Charakter) in dazu passender Weise im Körper vorhanden. Das eine entspricht dem anderen, nur dass die Frequenzen unterschiedlich sind. Die Gedanken und Gefühle schwingen höher, die Mineralien tiefer, weshalb sie materieller Natur sind.</p>
<p><strong>Manche Mineralien sind Basismineralien, so elementar und universell wie der Sauerstoff, den wir atmen.</strong></p>
<p>Nun gibt es also Mineralien, die zur individuellen Ausprägung des Charakters und damit auch des Körpers beitragen. Und es gibt andere, die elementare und uniforme Funktionen in jedem Menschen ausüben.</p>
<p>Die Mineralien der drei <a href="http://www.stoffwechselmagie.de/sein-mineralien/" title="SEIN-Rezepturen" target="_blank" class="liexternal"><strong>SEIN-Rezepturen</strong></a> zur Entgiftung, Reinigung und Remineralisierung sind beispielsweise lebensnotwendige Basismineralien in optimaler Aufbereitung. Ohne sie verzehrt sich der Organismus zur Sicherung des Lebens selber. Mit anderen Worten löst er die fehlenden Mineralien aus Körpergeweben wie Knochen, Zähnen, Bindegewebe heraus. Damit bleibt man zwar am Leben, verliert aber von Jahr zu Jahr an Gesundheit. Das ist das einfache biochemische Geheimnis der Zivilisationserkrankungen. Das psychosomatische Geheimnis erschließt das Simplonik-Handbuch.</p>
<p><strong>Buchempfehlung:</strong><br />
Wilhelm Pelikan, <a title="Sieben Metalle" href="http://www.amazon.de/gp/product/372350955X?ie=UTF8&amp;tag=aulaakadsemiu-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=372350955X" target="_blank">Sieben Metalle<br />
</a> <a href="http://www.simplonik.com" title="Simplonik Handbuch" target="_blank" class="liexternal">Simplonik-Handbuch</a>, Dr.med. Ulrich Mohr</p>
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		<title>Der Dickdarm funktioniert wie ein Gemüsegarten</title>
		<link>http://individuelle-gesundheit.eu/2010/05/24/der-dickdarm-funktioniert-wie-ein-gemuesegarten/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 May 2010 10:51:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr.med. Ulrich Mohr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[darmbakterien]]></category>
		<category><![CDATA[dickdarm]]></category>
		<category><![CDATA[genesung]]></category>
		<category><![CDATA[glukose]]></category>
		<category><![CDATA[heilungen]]></category>
		<category><![CDATA[jo-jo-effekt]]></category>
		<category><![CDATA[krankheitszahlen]]></category>
		<category><![CDATA[mikroorganismen]]></category>
		<category><![CDATA[rückbesinnung]]></category>
		<category><![CDATA[verdauungssystem]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer klug ist, sorgt sich um die Gesundheit seiner kleinen bakteriellen Helfer Eine neue Sichtweise der Ernährung &#8211; Nicht unsere Ernährung ist das Wichtigste. Das Wichtigste sind die optimalen Lebensbedingungen für die Bakterien in Darm und Lunge. Was passiert, wenn man sein Gemüsebeet mit Mengen an fauligem halbverwestem Kompost beglückt? Die gesunden Mikroorganismen ergreifen die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wer klug ist, sorgt sich um die Gesundheit seiner kleinen bakteriellen Helfer</strong></p>
<p>Eine neue Sichtweise der Ernährung &#8211; Nicht unsere Ernährung ist das Wichtigste. Das Wichtigste sind die optimalen Lebensbedingungen für die Bakterien in Darm und Lunge.</p>
<p>Was passiert, wenn man sein Gemüsebeet mit Mengen an fauligem halbverwestem Kompost beglückt? Die gesunden Mikroorganismen ergreifen die Flucht oder versterben elendiglich beim Versuch der Auswanderung. Der Ertrag Deines Gartens bleibt trotz bester Absichten auf der Strecke. Gifte statt Humus verrichten ihr zerstörerisches Werk. Was das mit menschlicher Gesundheit zu tun hat?</p>
<p>Sehr viel, denn in unserem Verdauungssystem verlaufen die chemischen Umwandlungsprozesse sehr ähnlich den Vorgängen in der Natur. Dieser Umstand fand bisher kaum Beachtung. Ein gesunder Darm ähnelt weitaus mehr einem Gemüsegarten als einer Chemiefabrik. Und der Biogärtner weiss, dass er für beste Ergebnisse nur das Mikroklima optimieren muss. Dann ist noch nicht einmal Düngen erforderlich. Das klingt vielleicht ungewohnt, doch nur im ersten Moment. Es lohnt sich jedenfalls, diesen Mikrokosmos im Bauch zu verstehen. Mit diesem Wissen werden Heilungen möglich, wo es bisher keine Hoffnung zu geben schien.</p>
<p><strong>Ein gesunder Darm ähnelt weitaus mehr einem Gemüsegarten als einer Chemiefabrik.</strong></p>
<p>Angesichts der ständig wachsenden medizinischen Möglichkeiten müsste man vom Besten ausgehen können und sich an sinkenden Krankheitszahlen und Todesfällen erfreuen. Doch kurioserweise ist gerade das Gegenteil der Fall. Der klassische Mediziner konnte bis heute mit hochgerüsteter Technik das Blatt nicht wenden. Dem mehr feingeistigen Naturheilkundler ergeht es nicht besser.</p>
<p>Worin mag das begründet sein? Liegt es an der unter selbstkritischen Medizinern bekannten Weisheit &#8220;Je mehr Ärzte, desto mehr Kranke.&#8221;, die sich statistisch tatsächlich belegen lässt? Das mag einer der Gründe sein, doch genügt er bei weitem nicht, um die ständig wachsende Zahl der chronisch Kranken und Schwerstkranken zu erklären.</p>
<p>Genausowenig ist damit der Jo-Jo-Effekt erklärt. Was dem Namen nach ein neuer Breitensport sein könnte, ist tatsächlich die Qual einer explodierenden Zahl Übergewichtiger. Sie stolpern von einer Diät in die nächste, um mit immer weniger Kalorien immer schneller dicker zu werden. Ich wage eine andere, sehr viel provokativere Sichtweise.</p>
<p>Könnte es sein, dass wir in der Faszination für Technik und Fortschritt den Blick für das Einfache völlig verloren haben? Ja, dass wir dem Einfachen sogar jede Wirksamkeit absprechen? Wie schafft es ein Tier, in freier Wildbahn gesund zu bleiben? Wie gelingt ihm die Genesung bei den eher seltenen Erkrankungen oder Verletzungen?</p>
<p>Vielleicht sollten wir <strong><a href="http://www.dr-med-ulrich-mohr.de/" title="Neue Antworten" target="_blank" class="liexternal">hier ansetzen</a></strong>, um nach Antworten zu suchen.</p>
<p>Die älteren und die natürlich wirtschaftenden Bauern wissen noch, dass eine kranke Kuh intuitiv die Kräuter frisst, die der Genesung am dienlichsten sind. Wer auf solcherlei Besonderheiten achtet, wird auch feststellen, dass krankes Wild zu besonderen Quellen geht, um genau dieses Wasser zu trinken. Es scheint also in der Natur des Tieres ein Instinkt zu existieren, das jeweils für den Moment Passende zu essen und zu trinken.</p>
<p>Hat der Mensch diese intuitive Gabe ebenfalls und sie nur vergessen? Es sieht ganz so aus. Indizien hierfür gibt es viele. Ich greife exemplarisch ein besonders Anschauliches heraus, weil es immer wieder Anlass zu Spötteleien gibt. Schwangere entwickeln die kuriosesten Vorlieben, ob sie nun kiloweise Sonnenblumenkerne verzehren oder zur sauren Gurke mit Marmelade greifen. Dahinter verbirgt sich nichts anderes als ein instinktives Wissen, dass bestimmte Inhaltsstoffe eines Lebensmittels für den Organismus im Moment besonders wichtig sind.</p>
<p>Nehmen wir also an, dass dies alles so ist, dann müsste man sich gesund essen und trinken können. Der Gedanke an sich ist nicht neu, nur funktionierte es bisher meist nicht. Dabei bräuchte man nur seinen lebenswichtigen Darmbakterien die optimalen Lebensbedingungen zu schaffen. Wenn das so ist, stellt sich andersherum die Frage, was uns daran hindert, dies zu tun. Einen gewichtigen Grund nannte ich bereits: Die fehlende Vorstellung, dass Einfaches wirkungsvoll sein könnte. Der zweite wesentliche Grund ist die hochgradige Verarbeitung vieler Lebensmittel. Selbst wenn unser Ernährungsinstinkt einwandfrei funktionieren würde, müsste er hier scheitern. Denn die künstlichen Kombinationen und Konzentrtionen kennt er nicht, daran scheitert auch das freilebende Tier.</p>
<p>Den Supertreibstoff Glukose beispielsweise frisst jedes Tier pur, wenn es ihn kriegen kann. Das Zuckerl fürs Pferd ist dafür ein bekanntes Beispiel. Aus dem gleichen Grund verenden Wildtiere zu Hauf an den Feldrändern besonders ölreicher Rapssorten. Die hohen Konzentrationen hat die Natur so nicht vorgesehen. In unseren industriellen Lebensmitteln bewirken die vielen tausend Chemikalien ihr übriges, um dem intuitiven Empfinden für Bekömmlichkeit und Wert den Garaus zu machen.</p>
<p>Wer also den natürlich einfachen Weg zur Gesundheit beschreiten will, braucht wenigstens zwei Dinge: 1. Die Rückbesinnung, dass Einfaches wirkt, 2. Mehrheitlich  naturbelassene Lebensmittel wenigstens während der Heilungsphase.</p>
<p><strong>Und man sollte wissen, wie diese Lebensmittel individuell einzusetzen sind&#8230;&#8230;</strong></p>
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		<title>Wie Lebensmittel zum präzisen Heilmittel werden</title>
		<link>http://individuelle-gesundheit.eu/2009/12/04/wie-lebensmittel-zum-praezisen-heilmittel-werden/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 18:57:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr.med. Ulrich Mohr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[blutgruppendiät]]></category>
		<category><![CDATA[ernährungsverhalten]]></category>
		<category><![CDATA[heilkraft]]></category>
		<category><![CDATA[heilmittel]]></category>
		<category><![CDATA[hippokrates]]></category>
		<category><![CDATA[lebensmittel]]></category>
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		<category><![CDATA[psyche]]></category>
		<category><![CDATA[symptom]]></category>

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		<description><![CDATA[Lebensmittel können präziser und zuverlässiger Heilung in Gang setzen, als jedes Medikament. Das ist möglich, weil man mit ihnen echte Selbstregulation und Selbstheilung anregen kann. Im Gegensatz zu einem Medikament hat man mit ihnen die besten Chancen, nicht einfach nur das Symptom zu unterdrücken und tatsächlich ursächlich vorzugehen. Doch genau das wird gemacht, wieder werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Lebensmittel können präziser und zuverlässiger Heilung in Gang setzen, als jedes Medikament.</strong> Das ist möglich, weil man mit ihnen echte Selbstregulation und Selbstheilung anregen kann. Im Gegensatz zu einem Medikament hat man mit ihnen die besten Chancen, nicht einfach nur das Symptom zu unterdrücken und tatsächlich ursächlich vorzugehen. Doch genau das wird gemacht, wieder werden nur die Symptome hinweg gegessen. Scheinbar hat keiner bisher die Beziehung zwischen Körper,  Psyche, Zeit und Handlung wirklich verstanden.</p>
<p><strong>So ist das Wissen um die Heilkraft der Lebensmittel einerseits nicht neu, doch andererseits herrscht nach wie vor Verwirrung. </strong>Die einen schwören auf Urkost, Sonnenkost, veganen Speiseplan. Andere bedienen die Fleischesser, die ihre gesundspendenden Angebote bei Atkins oder der Blutgruppendiät finden. Jeder hat Erfolge vorzuweisen, kaum einer jedoch anhaltende Besserungen. Und Laie wie Fachmann irrt zwischen den Trögen umher.</p>
<p>Demgegenüber kann ich jederzeit belegen, dass ohne die gleichzeitige Neuorientierung der Gefühlswelt, die Ernährungsmodelle früher oder später im Rückfall enden. Selbst Jahre vermeintlich gesunder Ernährung, gleich nach welchem Konzept, gewährleisten keine Heilung. <strong>Kurze Ausrutscher im Ernährungsverhalten genügen schon, und die alten Probleme brechen wieder hervor. </strong>Bei Übergewichtigen ist das Thema bekannt. Daran können auch die modernen Ernährungskonzepte a la Metabolic Balance oder Schlank im Schlaf nichts ändern, wenngleich sie um ein Vielfaches sinnvoller sind, als bisherige &#8220;Schlankmodelle&#8221;. Dem Übergewichtigen geht es dabei genauso wie dem Raucher oder Alkoholiker, der nur mit dem Rauchen aufhörte, ohne den Grund seiner Such(t)e gefunden und durchlitten zu haben. Eine Zigarette, eine Schnapspraline genügt oftmals und die Leidensspirale dreht sich auf`s Neue.</p>
<p>Hippokrates hatte zweifellos Recht, wenn er von den Lebensmitteln als Heilmitteln sprach. Doch wie man die für sich vollkommene Auswahl findet und diese dann zur passenden Zeit im Tagesverlauf verzehrt, war bis heute unklar. Genauso unerkannt war die Bedeutung der Psyche als entscheidender Weichensteller. Besonders die Ernährungsfachleute tappen nicht im Dunkeln, denn sie suchen gar nicht erst. Das Thema wurde nicht erkannt. Das ist unschwer am Streit der Theorien und der allgemein durchwachsenen Ergebnisse abzulesen.</p>
<p>Für Mitglieder des Vereins, die sich für das Thema Lebensmittel als Heilmittel interessieren, Fachmann wie Laie, hat dieses Spekulieren nun ein Ende. Ich habe ein kleines Büchlein (<a href="http://individuelle-gesundheit.eu/downloads/?dl_cat=5" title="Leseprobe herunterladen" class="liinternal"><strong><strong><strong>Leseprobe herunterladen</strong></strong></strong></a>) geschrieben &#8220;Hippokrates Schatztruhe&#8221;, das für jeden Laien und Fachmann beobachtbar und überprüfbar erstmals die Funktionsweise einer optimalen Ernährung exakt beschreibt. Simplonisch einfache Zusammenhänge und nicht weniger einfache Anwendung sind garantiert.</p>
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