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	<title>individuelle gesundheit.eu &#187; Birgit Schreurs</title>
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		<title>Craniosacrale Körpertherapie stärkt Selbstheilungskräfte</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jun 2011 19:35:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Birgit Schreurs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Cranio Sacral Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Energietherapie]]></category>
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		<description><![CDATA[Bei der Craniosacralen Körpertherapie können über sanfte Brührungen die natürlichen Heilungsmechanismen des Körpers stimuliert werden. Anfang des 20 Jahrhunderts entdeckte der amerikanische Osteopath (Knochenheilkundler) Dr. Wiliam Garner Sutherland, dass sich die einzelnen, durch Nähte miteinander verbundenen Schädelplatten minimal bewegen. Hervorgerufen wird diese Bewegung durch das Pulsieren der Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit. Diese Flüssigkeit (Liquor) zirkuliert zwischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Craniosacralen Körpertherapie können über sanfte Brührungen  die natürlichen Heilungsmechanismen des Körpers stimuliert werden.  Anfang des 20 Jahrhunderts entdeckte der amerikanische Osteopath  (Knochenheilkundler) Dr. Wiliam Garner Sutherland, dass sich die  einzelnen, durch Nähte miteinander verbundenen Schädelplatten minimal  bewegen. Hervorgerufen wird diese Bewegung durch das Pulsieren der  Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit. Diese Flüssigkeit (Liquor)  zirkuliert zwischen dem Schädel (lat. cranium) und dem Kreuzbein (lat.  sacrum), was die spätere Bezeichnung als Craniosacrale (Körper-)Therapie  erklärt.</p>
<div>
<div id="textpreview">
<p><strong>Die Craniosacrale Therapie zielt darauf ab, die rhythmischen Bewegungen  des Liquors zu beeinflussen und damit die Selbstheilungskräfte des  Körpers zu stärken.</strong> Bei der Behandlung liegt oder sitzt der Patient  vollkommen bekleidet, während der Therapeut seine Hände vorsichtig auf  dessen Körper legt. Geübte Therapeuten können die an- und abschwellende  Zirkulation des Liquors ertasten und erspüren auf diese Weise den  individuellen Rhythmus der Flüssigkeitszirkulation – den so genannten  „Grundatem“ – des Patienten.</p>
<p>Das Einfühlen in diese Bewegung und die  Analyse dieser Untersuchung erlaubt es dem Therapeuten, Einschränkungen  der Flüssigkeitszirkulation und Blockaden aufzuspüren. Durch die  gezielte Einleitung von Ruhepausen – so genannte „Stillpoints“ – sowie  durch sanften Druck auf ausgewählte Membrane, Knochen und Gewebe gelingt  es dem Therapeuten meist, den Patienten in eine tiefe Entspannung zu  führen. Durch sanfte, manuelle Brührungen mit minimalem Druck wirkt der  Therapeut nun auf Körperstellen, an denen er eine Störung im Pulsieren  der Hirn- und Rückenmarksflüssigkeit feststellt und versucht auf diese  Weise Einschränkungen behutsam aufzulösen.</p>
<p>Die Craniosacrale Therapie betrachtet den Menschen ganzheitlich als  komplexes Energiesystem, in dem schmerzhafte Erfahrungen jeglicher Art  zu einer Disharmonie führen können. Daher geht es bei dieser  Therapieform nicht um die Behandlung einzelner Beschwerden oder  Symptome. Vielmehr soll ein behutsames Auflösen physiologisch oder  emotional bedingter Blockaden das Wiederherstellen eines energetischen  Gleichgewichts bewirken.</p>
<p>Dennoch kann die Craniosacrale Therapie körperliche Schmerzen lindern  und hat sich bei der Behandlung akuter wie auch chronischer Erkrankungen  bewährt. So eignet sich die Craniosacrale Therapie beispielsweise zur  Behandlung von</p>
<ul>
<li>Kopfschmerzen, Migräne</li>
<li>Rückenschmerzen, Bandscheibenbeschwerden</li>
<li>Sehstörungen</li>
<li>Kiefergelenkbeschwerden</li>
<li>Angstzustände, psychische Probleme</li>
<li>Asthma</li>
<li>Bluthochdruck</li>
<li>Erschöpfungszustände</li>
<li>Hormonstörungen</li>
<li>Störungen des Abwehrsystems</li>
</ul>
<p><strong>Die einfühlsame Behandlung während einer  Craniosacralen Therapie hilft dem Patienten, zu vertrauen und  loszulassen.</strong> Daher eignet sich diese Therapieform auch als entspannende  Allgemeinbehandlung bei emotionalem Stress und seinen Folgeerscheinungen  bis hin zur Behandlung tief sitzender Traumata. Letztlich geht es  darum, ausgleichend auf das zentrale Nervensystem einzuwirken. Damit  werden zugleich das Wohlbefinden, die motorische Koordination, die  Wahrnehmung und das Denken positiv beeinflusst.</p>
</div>
</div>
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		<title>Safttherapie – Warum frisch am Besten ist</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 09:58:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Birgit Schreurs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[flavonoiden]]></category>
		<category><![CDATA[gemüse]]></category>
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		<description><![CDATA[Frische und fertig zubereitete Säfte aus der Safttheke sind sich noch ähnlich, aber die Saftverpackungen aus den Supermärkten haben allesamt einen Pasteurisierungsprozess hinter sich gebracht, bei dem die Säfte auf sehr hohe Temperaturen erhitzt werden, um die Haltbarkeit zu verlängern. Safttüten sind zwar immer noch besser als Cola, Kaffee oder Alkohol, ihnen wird aber kein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frische und fertig zubereitete Säfte aus der Safttheke sind sich noch ähnlich, aber die Saftverpackungen aus den Supermärkten haben allesamt einen Pasteurisierungsprozess hinter sich gebracht, bei dem die Säfte auf sehr hohe Temperaturen erhitzt werden, um die Haltbarkeit zu verlängern. Safttüten sind zwar immer noch besser als Cola, Kaffee oder Alkohol, ihnen wird aber kein nennenswerter Nährwert mehr zugeschrieben. Um wirklich in den Genuss der Gesundheitsvorteile von Säften zu kommen, sollten Sie sich eine Saftmaschine für zu Hause kaufen, die ab 40,- Euro bereits zu haben ist. Ein Entsafter ist möglicherweise eine der besten Investitionen für Ihre Gesundheit.</p>
<p>Wenn Sie Ihr Obst und Gemüse erst einmal zu Hause haben, sollten Sie es so schnell wie möglich verarbeiten. Schrubben Sie Obst und Gemüse vor der Verwendung sorgfältig mit einer Gemüsebürste ab. Weichen Sie nicht gedüngte Produkte in einem Spülbecken mit Leitungswasser und einem Spritzer Spülmittel ein. Wenn das Obst oder Gemüse gewachst ist, sollten Sie es vorher unbedingt schälen. Das Wachs selbst schadet Ihnen zwar nicht, aber die daran hängenden Pestizide sind praktisch nicht zu entfernen.</p>
<p>Entfernen Sie alle Samen und Kerne. Wenn Sie keine Saftmaschinen speziell für Zitrusfrüchte besitzen, dann sollten Sie die Früchte vorher schälen, da die Schale von Orangen und Grapefruits ein giftiges Öl enthalten kann, das auch einigen Haushaltsreinigern zugesetzt ist. Lassen Sie dabei soviel Schale wie möglich dran, da der weiße Teil mit Vitamin C und Flavonoiden vollgepackt ist. Schneiden Sie Obst und Gemüse in Stücke, die klein genug sind, um leicht durch Ihre Saftmaschine zu laufen. Schneiden Sie alle beschädigten oder angeschlagenen Stellen weg, sie haben keinen Nährwert, können aber den Geschmack beeinträchtigen.</p>
<p>Waschen Sie Stengel oder Blattgrün, das sich noch am Gemüse oder Obst befindet, und stecken Sie es mit in die Saftmaschine, da diese oftmals viele Mineralstoffe enthalten (wie zum Beispiel Mangold). Die Ausnahme bilden Karottengrün und Rhabarbergrün, die beide giftig sind. Bestimmte Früchte wie Bananen oder Avocados enthalten sehr wenig Wasser und können deshalb nicht zu Saft verarbeitet werden.</p>
<p>Importiertes Obst und Gemüse sollte soweit wie möglich vermieden werden, weil in anderen Ländern immer noch manche Pestizide erlaubt sind, die bei uns bereits verboten sind. Ideal ist es, wenn Sie den Saft sofort (innerhalb von 30 Minuten) nach der Herstellung trinken, da im Kühlschrank aufbewahrte Säfte sehr schnell ihren Nährwert verlieren.<br />
<strong><br />
</strong>Wer sein Gemüse selbst ernten möchte und keinen eigenen Garten besitzt, für den bieten kreative Unternehmerinnen wie <strong>Natalie Kirchbaumer</strong> und <strong>Wanda Ganders </strong>von <strong>meine <em>ernte</em></strong> den eigenen Gemüsegarten zum Mieten in Stadtnähe. Wie das mit vergleichsweise geringem Aufwand funktioniert, sehen Sie im Video.</p>

<p><strong>Saft kann nur so gesund sein wie das Obst und Gemüse, aus dem er gemacht worden ist. </strong>Deshalb ist die Auswahl qualitativ hochwertiger Ausgangsprodukte ganz entscheidend. Die meisten Experten sind große Fans von ökologisch-biologisch Produkten, die ohne die so weit verbreiteten Pestizide hergestellt wurden. Wenn Sie täglich Säfte herstellen und finden, dass die Ökoprodukte viel zu teuer sind, dann können Sie Ihre Pestizidbelastung schon allein dadurch senken, dass Sie bei den am meisten von Ihnen getrunkenen Säften Ökoware kaufen bzw. die Supermarktware richtig schrubben. Kaufen Sie wann immer möglich einheimisches Obst und Gemüse, da diese Produkte zum einen billiger sind und außerdem frischer sind als die Ware, die tagelang über die Meere geschippert wurde. Um Abwechslung zu bekommen, sollten Sie verschiedene Marktstände und Bauernmärkte oder auch Bauernhöfe zum Selberpflücken besuchen, wo Sie die Ärmel hochkrempeln und Ihre eigenen Pfirsiche, Birnen, Äpfel und Erdbeeren auswählen können.</p>
<p><a href="http://individuelle-gesundheit.eu/2009/10/01/safttherapie-erpressen-sie-sich-gute-gesundheit/" title="Ein paar Gläser Saft täglich" class="liinternal"><strong>Ein paar Gläser Saft täglich</strong></a> sind eine großartige Möglichkeit die Nährstoffdichte in unserer Ernährung zu erhöhen. Es gibt nicht viele Menschen, die es schaffen, ein Pfund roher Mohrrüben pro Tag zu knabbern, aber jeder Mensch kann einviertel Liter Saft trinken. Ein Glas mit Möhrensaft überschwemmt uns geradezu mit wichtigen Vitaminen, zum Beispiel mit mehr als des Zehnfachen des empfohlenen Tagesbedarfs an Vitamin A und soviel Vitamin C wie zwei Bananen.</p>
<p>Wenn wir uns wirklich perfekt ernähren würden, würden wir rohes Gemüse essen und trinken. Aber wenn man sich vor Augen führt, dass die meisten Menschen unserer Wohlstandgesellschaft weder das eine noch das andere tun, dann ist das Hinzufügen von ein paar Gläsern Saft pro Tag ein großer Fortschritt bei der durchschnittlichen Ernährung.</p>
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		<title>Safttherapie &#8211; Erpressen Sie sich gute Gesundheit</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 16:44:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Birgit Schreurs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
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		<description><![CDATA[Obst und Gemüsesäfte sind in unserer Ernährung nichts Neues. Von Krankenhaus-Cafeterias über Fast Food-Restaurants bis hin zu unserer eigenen Küche ist das Frühstück ohne Orangensaft einfach nicht komplett. Die Säfte werden mittlerweile in Verpackungen angeboten, die selbst ungeschickte Kinderhände öffnen können, und der gesundheitsbewusste Mensch unserer Zeit trinkt die Vitaminspender den ganzen Tag über als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Obst und Gemüsesäfte sind in unserer Ernährung nichts Neues. Von Krankenhaus-Cafeterias über Fast Food-Restaurants bis hin zu unserer eigenen Küche ist das Frühstück ohne Orangensaft einfach nicht komplett. Die Säfte werden mittlerweile in Verpackungen angeboten, die selbst ungeschickte Kinderhände öffnen können, und der gesundheitsbewusste Mensch unserer Zeit trinkt die Vitaminspender den ganzen Tag über als schmackhafte Alternative zu Mineralwasser. Immer mehr Menschen entdecken dabei, dass die Frucht- und Gemüsesäfte nicht nur köstlich schmecken.</p>
<p><a href="http://individuelle-gesundheit.eu/2009/11/04/safttherapie-warum-frisch-am-besten-ist/" title="Safttherapie – Warum frisch am Besten ist" class="liinternal"><strong>In frischen Säften</strong></a> steckt mehr als nur Vitamine und Mineralstoffe. Immer mehr wissenschaftliche Untersuchungen geben Hinweise darauf, dass die beiden bezüglich der Gesundheit der Frischprodukte nur die Spitze des Eisbergs sind. Obst und Gemüse haben einen therapeutischen Wert, den die Wissenschaft erst langsam zu verstehen beginnt. Wir wissen schon viel über Obst und Gemüse, aber es gibt noch viele Substanzen darin, die bisher noch nicht gut untersucht sind.</p>
<p>Diese Substanzen, wie zum Beispiel Pigmente, die den Früchten ihre Farbe schenken, und Enzyme, die von der Pflanze produziert werden und die Frucht für die menschliche Verdauung erschließen, sind unter dem Begriff „Nichtnährstoffe“ zusammengefasst. Die wahrscheinlich bekanntesten Pigmente sind die Karotine, die vielen Gemüsen ihre lebhafte Farbe verleihen, wie zum Beispiel Karotten, Kürbis und Süßkartoffeln.</p>
<p>Die Wissenschaft hat bereits mehr über 400 verschiedene Karotinoide identifiziert, aber die meisten Menschen haben bisher nur etwas über Beta-Karotin gehört, einem strahlenden Stern unter den Nicht-Nährstoffen, den unser Körper problemlos in Vitamin A umwandelt. Einige Untersuchungen kamen zu dem Ergebnis, dass Vitamin A tumorbekämpfende Eigenschaften hat. Andere Untersuchungen geben Hinweise darauf, dass auch andere Mitglieder der Karotinfamilie ein ähnliches dem Tumor bekämpfendes Potential haben.</p>
<p>Eine weitere Gruppe von Pigmenten mit Heilkraft sind die Flavonoide, die in Gemüse, Obst und einigen Getränken wie zum Beispiel Tee zu finden sind. Auch die Flavonoide sind für die frische Farbe von Blumen und Obst verantwortlich. Eine fünf Jahre alte Studie aus Europa, durchgeführt mit 805 älteren Männern hat ergeben, dass die Versuchsteilnehmer die regelmäßig Obst und Gemüse mit vielen Flavonoiden aßen, weniger oft an Herzerkrankungen starben als die Vergleichsgruppe.</p>
<p>Rohes Obst und Gemüse ist ferner mit Enzymen nur so vollgepackt, das sind Substanzen, die von der Pflanze selbst produziert werden. Enzyme setzen viele chemische Reaktionen in Gang, die für die menschliche Verdauung essentiell sind. Natürliche Lebensmittel sind mit genau den richtigen Enzymen ausgestattet, um uns bei der Verdauung zu unterstützen. Wenn aber diese Enzyme zerstört werden durch Verarbeitung oder Konservierung, dann muss der Körper seine eigenen Enzyme produzieren, was bedeutet, dass die Verdauung eine ziemliche Plagerei für den Körper wird – und dafür ist das menschliche Verdauungssystem nicht konzipiert.</p>
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		<title>Aromatherapie &#8211; Die Kraft der „Geruchsmedizin“</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 21:05:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Birgit Schreurs</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch wenn niemand den Namen Aromatherapie vor dem Ende der 20er Jahre dieses Jahrhunderts kannte, haben aromatische Pflanzen in der Erhaltung der Gesundheit bereits seit mehreren tausend Jahren eine wichtige Rolle gespielt. Dabei war das alte Ägypten der Vorreiter einer duftenden Kultur. Die Ägypter verwendeten die duftenden Öle für Massagen, Bäder und Medikamente, verbrannten Weihrauch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn niemand den Namen Aromatherapie vor dem Ende der 20er Jahre dieses Jahrhunderts kannte, haben aromatische Pflanzen in der Erhaltung der Gesundheit bereits seit mehreren tausend Jahren eine wichtige Rolle gespielt. Dabei war das alte Ägypten der Vorreiter einer duftenden Kultur. Die Ägypter verwendeten die duftenden Öle für Massagen, Bäder und Medikamente, verbrannten Weihrauch bei religiösen Zeremonien und nahmen aromatisches Zedernöl, um ihre Toten einzubalsamieren.</p>
<p>In Europa, begannen erst im 11 Jahrhundert Heiler mit ätherischen Ölen zu experimentieren. Diese Öle waren sehr flüchtige, potente Lösungen, die durch Destillation und Abpressen aus Pflanzen extrahiert wurden. Die ätherischen Öle gelangten durch die Kreuzfahrer, die aus dem Osten zurückkehrten, nach Europa. Die Öle wurden wegen ihrer antiseptischen Eigenschaften geschätzt und zu Zeiten der Beulenpest in Heimen und öffentlichen Gebäuden in der Hoffnung verbrannt, damit die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern.</p>
<p>Während der Entwicklung der synthetischen Medikamente im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert wurde die Aromatherapie vorübergehend verdrängt, erlebte aber in den 1920er und 30ern wieder einen neuen Aufschwung. Heute ist das Wort „Aromatherapie“ zwar noch immer nicht im alltäglichen Sprachgebrauch enthalten, aber die ätherischen Öle wurden von großen Kosmetikfirmen entdeckt, und die Cremes und Öle schleichen sich in alle Warenregale – von der Drogerie nebenan bis zum Versandhauskatalog.</p>
<p>Die ätherischen Öle wirken auf verschiedenen Ebenen im Körper, die offensichtlichste ist der einflussreiche, aber wenig verstandene Geruchssinn. In den letzten Jahren hat die Wissenschaft enthüllt, was den Aromatherapeuten schon immer bekannt war: Die Gerüche, die wir aufnehmen, haben eine entscheidende Wirkung auf unser Befinden und wirken ähnlich wie Medikamente direkt im Gehirn. Wissenschaftliche Untersuchungen stützen die Theorie, dass die Aufnahme bestimmter Gerüche einen direkten Einfluss auf die Aktivität des Gehirns hat.</p>
<p>So regt zum Beispiel Lavendel die Alphawellen im Hinterkopf an. Diese Wellen werden mit Entspannung in Verbindung gebracht. Jasmin etwa, erhöht im Gehirn die Beta-Wellen Aktivität die wiederum mit einer vermehrten Aufmerksamkeit einhergehen. Da die meisten Menschen viele verschiedene Gerüche entdecken können, sind die potentiellen Einsatzmöglichkeiten schier unendlich. Experten vertreten die Ansicht, dass ätherische Öle viele gesundheitliche Probleme lindern können, die mit nervöser Anspannung inklusive Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit und Angstgefühlen verknüpft sind. Aromaöle können zum Beispiel auch inhaliert werden bei Erkältungen, Allergien oder Erkrankung der Bronchien.</p>
<p>Die lokale Anwendung wird bei einer ganzen Reihe von Hauterkrankungen eingesetzt, und die Essenzen sind beliebte Zutaten von Hautpflegeprodukten und anderen Kosmetika. Milde ätherische Öle wie Lavendel können sogar in voller Stärke oder unverdünnt zur Behandlung von Schnittwunden, Verbrennungen, Kopfschmerzen und bei anderen einfachen Erste-Hilfe-Maßnahmen verwendet werden.</p>
<p>Ätherische Öle werden nicht so schnell in die Haut aufgenommen, wenn Sie in so genannten Trägerölen verdünnt werden. Eine Faustregel von ätherischen Ölen ist, dass mehr nicht immer besser bedeutet. Eine andere äußerliche Anwendung der Öle ist die aromatherapeutische Massage. Wenn man sie den traditionellen Massageölen wie Mandel, Oliven- und Sesamöl beimengt, dann verstärken sie die positiven Auswirkungen der Massage, nehmen die Anspannung, verbessern die Durchblutung und vermitteln ein Gefühl des Wohlbehagens.</p>
<p>Lassen Sie sich von der verwirrenden Auswahl an ätherischen Ölen nicht abschrecken. Man kann schon mit einer Handvoll Öle die Vorzüge der Aromatherapie kennenlernen. Ätherische Öle für den Anfänger sind zum Beispiel die <em>Zitrusöle</em>. Sie wirken gut gegen düstere Stimmung und eignen sich für Duftverteiler. Sie schaffen eine helle, aufheiternde Atmosphäre. Die Pflanzenöle sind z.B. zum Stressabbau geeignet. <em>Lavendel</em> ist ein ausgezeichnetes Öl für Erst-Hilfe-Maßnahmen und beruhigt Schnittwunden, Prellungen und Insektenstiche und kann für eine tiefe Entspannung auch in das Badewasser gegeben werden.</p>
<p><em>Pfefferminz</em> ist ein sehr gutes geistiges Stimulans und hilft außerdem bei Magenbeschwerden. Rühren Sie einen Tropfen mit einem Teelöffel Honig in eine Tasse Kräutertee für eine schnelle Linderung von Magen-Darm-Problemen<em>. Rosmarin</em> ist ein belebendes Öl für energiearme Tage. Es wirkt gut in Duftverteilern oder Aromalampen. <em>Teebaumöl</em> ist ein wichtiges Antiseptikum, das sehr sanft zur Haut ist. Ein Tropfen direkt auf die Haut lässt Schnittwunden und Pickel schneller ausheilen.</p>
<p><em>Geranium</em> ist zu empfehlen bei starken emotionalen Belastungen, gegen Depressionen. Es öffnet die Augen für die schönen Dinge des Lebens. <em>Rosenholz</em> bei Verdauungsbeschwerden, Schlafstörungen und Angstzuständen. Es lässt eine gereinigte und freundliche Atmosphäre entstehen. <em>Sandelholz</em> bei Juckreiz und Hautproblemen, bei innerer Unruhe und Nervosität. Es gilt als Balsam für die Seele.</p>
<p style="text-align: justify;">Und jetzt viel Spaß beim selber ausprobieren und falls Sie sich dass noch nicht zutrauen, gibt es bestimmt auch in Ihrer Nähe eine kompetente Anbieterin oder Anbieter der Aromatherapie.<strong><a title="Video zum Thema" href="http://individuelle-gesundheit.eu/medien"><br />
</a></strong></p>
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		<item>
		<title>Klangtherapie &#8211; Das Leben stiller drehen</title>
		<link>http://individuelle-gesundheit.eu/2009/08/24/klangtherapie-das-leben-stiller-drehen/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 18:23:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Birgit Schreurs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Klänge können ein großartiges Heilmittel sein, aber für Lärm trifft das sicherlich nicht zu. Düsenjets röhren über unseren Köpfen, Musik dröhnt durch die Wände des Nachbarn, der alte Kühlschrank brummt in der Küche, und sogar ein Computer- oder TV-Bildschirm kann in einer Frequenz summen, die zwar nicht jeder hört, aber dennoch gesundheitlich schädigen können, warnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Klänge können ein großartiges Heilmittel sein, aber für Lärm trifft das sicherlich nicht zu. Düsenjets röhren über unseren Köpfen, Musik dröhnt durch die Wände des Nachbarn, der alte Kühlschrank brummt in der Küche, und sogar ein Computer- oder TV-Bildschirm kann in einer Frequenz summen, die zwar nicht jeder hört, aber dennoch gesundheitlich schädigen können, warnen Experten.</p>
<p>In Nepal hat man die Vorstellung, dass ein Mensch, der harmonisch schwingt, auch gesund ist. Schleichen sich bei ihm Misstöne ein, gerät er aus dem Gleichgewicht und damit aus der Harmonie und wird krank. Hört ein aus der Harmonie geratener Mensch harmonische Klänge, nimmt er diese gerne auf. Er kommt wieder in seine Mitte und kann dadurch gesunden.</p>
<p>Das alles zur Harmonie strebt, ist eine naturbedingte Gesetzmäßigkeit – und deshalb können wir nur durch starke äußere Einflüsse oder durch eigene Verweigerung diese Harmonie verhindern. Ein Beispiel aus der Physik macht das natürliche Harmoniebedürfnis deutlich. Befinden sich zwei baugleiche Pendeluhren in einem Raum und schlagen unterschiedlich an, dann dauert es nur einige Tage, bis beide im Gleichtakt schlagen.</p>
<p>Ein weiteres Beispiel: Halten sich mehrere Menschen über einige Tage in einem Raum auf, dann schlagen ihre Herzen in einer Gesamtharmonie, im Gleichtakt. Diese Beispiele zeigen, dass es nur einen geringen Anstoß braucht, um zur Harmonie zu kommen. Jeder Mensch ist für seine Vollkommenheit, seine Gesundheit selbst verantwortlich. Viele Beschwerden, physische wie psychische, können durch ein Leben, das ein Mensch in <strong><a href="http://www.beauty-relax-center.de/wohlfuehl-spezial/" title="Einklang" target="_blank" class="liexternal">Einklang</a></strong> mit sich und seiner Umwelt führt, gelindert, wenn nicht behoben werden.</p>
<p>Übermäßiger Lärm kann das Risiko auf Bluthochdruck und andere Herz- Kreislauferkrankungen um einige Prozent erhöhen. Die Gründe dafür sind zwar noch nicht vollständig bekannt, aber die Experten glauben, dass unangenehme Geräusche den Körper in die so genannte `Fliehen- oder Kämpfen-Situation`versetzen. Wenn der Körper Gefahr verspürt, dann schüttet er die Hormone Adrenalin und Noradrenalin aus, die den Puls erhöhen und die Durchblutung der Muskulatur erhöhen. Wenn man diese überschüssige Körperenergie nicht aufbraucht, dann kann das die Blutgefäße belasten und auf lange Sicht möglicherweise zu Bluthochdruck führen.</p>
<p>Wie kann man also dem Lärm entfliehen? Versuchen Sie es einmal mit weichen Ohrstöpseln, die die Lärmbelastung um mindestens 20 Dezibel senken. In Ihrem eigenen Heim können Sie der Lärmbelästigung durch ein paar einfache Tricks beikommen. Nehmen Sie einen Rechen statt eines Laubgebläses. Lassen Sie Ihre Haare ab und zu an der Luft statt mit dem Fön trocknen. Stellen Sie laute Geräusche wie Waschmaschinen auf Gummifüße, die die Geräusche schlucken. Versuchen Sie, die Wohnung mit Teppichen und Vorhängen zu dämmen, weil dadurch Geräusche nackter Wände und Fußböden gedämpft werden.</p>
<p>Wenn man einem Lärm nicht entfliehen kann, sollten Sie ihn zumindest mit einem angenehmeren Geräusch übertönen. Versuchen Sie es mit sanfter, beruhigender Musik. Sie sollten die Musik nur so laut stellen, dass die anderen Geräusche gerade noch übertönt werden. Oder versuchen Sie, die Geräusche der Natur zu betonen, selbst wenn das bedeutet, dass Sie eine Musik CD mit einem Regenschauer, der auf ein Dach trommelt oder mit einem rauschenden Gebirgsbach kaufen.</p>
<p>Beim Thema entspannende Musik heißt der Schlüssel <em>Largo. </em>Das ist Musik, die in einem langsamen, bedächtigen Tempo – eben Largo – gespielt wird, wodurch die Herzfrequenz und die Atemfrequenz sinken, der Körper beruhigt und bei der Selbstheilung unterstützt werden kann. Wählen Sie sich dazu Musikstücke aus, die einen Takt von 60 Schlägen pro Minute oder weniger haben.</p>
<p>Sie müssen wahrscheinlich ein wenig herumexperimentieren, damit Sie herausfinden, womit Sie sich am wohlsten fühlen. Klassische Musik ist oft eine gute Wahl bei der Klangtherapie, aber nicht jeder findet diese Art der Musik für sich entspannend. Am einfachsten können Sie Ihren Entspannungszustand prüfen, wenn Sie Ihren Puls messen und die Atemfrequenz zählen. Sie können die Werte zum Beispiel vor und nach dem Hören von Musik nehmen, wenn Sie nach dem Musikhören erniedrigt sind, dann entspannen Sie tatsächlich.</p>
<p>Schließlich empfiehlt es sich, natürliche Geräusche zu suchen, wie zum Beispiel raschelnde Blätter in Wind oder das Geräusch, wenn ein Wind durch ein paar Bäume streicht. Diese Geräusche beruhigen uns und helfen dabei, das Gleichgewicht wiederzufinden. Diese Geräusche sind das, was der Körper hören soll, deshalb können sie uns helfen, dass wir uns wieder wohl fühlen. Es ist eine gute Idee, wann immer möglich dem Sirren der Computer oder dem heulenden Rasenmäher des alltäglichen Lebens zu entfliehen und der natürlichen Stille zu lauschen. Suchen Sie sich einfach ein ruhiges Plätzchen und gehen Sie dort spazieren, das tut Ihrer Gesundheit und dem allgemeinen Wohlbefinden gut.</p>
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