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	<title>individuelle gesundheit.eu &#187; Belinda Fürstenberg</title>
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		<title>Erfahrungsbericht zum Regulativen Musiktraining</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 20:13:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Belinda Fürstenberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musiktherapie]]></category>
		<category><![CDATA[blickwinkel]]></category>
		<category><![CDATA[grundbedürfnisse]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein persönliches Beispiel soll die verschiedenen Ebenen zeigen, die in die Aufmerksamkeitshaltung einbezogen sein können. Die Gesamtstimmung einer Musik, aber auch einzelne Passagen, Melodien, Motive können, in Resonanz zur innerlichen Befindlichkeit, von Gedanken, Gefühlen, Körperempfindungen begleitet sein. Bereits die Wahrnehmung von beispielsweise Verspannungen, Schmerzen oder gedanklicher Überaktivität bringt Bewegung in Richtung Entspannung mit sich. Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein persönliches Beispiel soll die verschiedenen Ebenen zeigen, die in die Aufmerksamkeitshaltung einbezogen sein können. Die Gesamtstimmung einer Musik, aber auch einzelne Passagen, Melodien, Motive können, in Resonanz zur innerlichen Befindlichkeit, von Gedanken, Gefühlen, Körperempfindungen begleitet sein. Bereits die Wahrnehmung von beispielsweise Verspannungen, Schmerzen oder gedanklicher Überaktivität bringt Bewegung in Richtung Entspannung mit sich. Der momentane Zustand wird ebenso reflektiert, wie Entwicklungen über längere Zeiträume. Der Blickwinkel wird weiter, übergeordneter und richtet sich mehr auf die eigene Intuition im Umgang mit Krankheiten, Konflikten und Problemen.</p>
<p><strong>Meine nachfolgende Reflexion ist ein Tagebucheintrag, den ich zur Veranschaulichung benutze.</strong></p>
<p>Hörbeispiel: Klavierkonzert D-Dur BWV 1054, Johann Sebastian Bach</p>
<p>&#8230;Abends hörte ich ein Klavierkonzert von Bach. Im zweiten Satz wird die Melodie des Klaviers von breiten Streicherakkorden begleitet. Ungefähr so:  _   _   _  _</p>
<p>Ganz gleichmäßig und über einen längeren Zeitraum, so dass man sich sicher sein konnte, dass sie immer wieder kommen. Also tragend und begleitend. Ich empfand es in dem Moment aber so, dass ich immerzu in die Lücken falle. Als würde ich immer aufs Neue fallengelassen und könnte mich nie auf dem grundsätzlich Tragenden ausruhen.  Ich merkte, dass meine Bauchmuskeln zusammengezogen waren. Mir fehlte sozusagen die Empfindung des großen Bogens, der großen Linie dieser Passage, war mir aber darüber klar, wo sie in mir zu finden wäre, wie es sich anfühlen würde, wenn sie da wäre. Nämlich im Bauch. Daher auch die Wahrnehmung und das Loslassen der Verspannung.</p>
<p>Ich war deshalb auch nicht beunruhigt. Nach sehr langer Zeit fühlte ich mich mal wieder zu Hause bei mir, in der Musik. Dieses Gefühl habe ich lange vermißt, etwa seit drei Jahren. Mit dem angespannten Krisenempfinden im Hintergrund durfte das nie richtig sein. Ich durfte einfach nicht mehr ganz in meiner Welt sein, weil ich sie für realitätsfern und nicht überlebensfähig erklärt hatte. Ja wenn es nur noch um die Grundbedürfnisse geht, und wenn die Welt zusammenzubrechen droht, da kann man doch nicht so in sich ruhen und sich nicht mehr um die Außenwelt kümmern. Eine wirkliches Sich-Einlassen auf die harten Fakten der globalen Krise, das Zulassen eines Krisenempfindens ist ein Erleben der Kindheitserfahrung, der Ur-Krise. Darin ist dann offenbar auch die tiefste eigene Quelle, das Zuhause zu finden. Aber es hat sehr lange gedauert, ich dachte schon, ich müsste mich mit dem unruhigen Lebensgefühl anfreunden und einrichten.</p>
<p>Es sind auch wirklich Dinge in mir aufgetaucht, wo ich sagen muß, ich bin nicht so, wie ich in den letzten 15 Jahren gelebt und mich gezeigt habe. Ich bin z.B. wesentlicher aggressiver und kontaktfreudiger als angenommen.</p>
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		<title>Was ist Regulatives Musiktraining?</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Aug 2009 10:04:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Belinda Fürstenberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musiktherapie]]></category>
		<category><![CDATA[entwicklungsprozess]]></category>
		<category><![CDATA[medikament]]></category>
		<category><![CDATA[musiktherapeut]]></category>
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		<category><![CDATA[selbsterfahrung]]></category>
		<category><![CDATA[uni-klinik leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[wahrnehmungstraining]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Begriff Regulatives Musiktraining wurde entwickelt von Dr. phil. habil. Christoph Schwabe, Hochschuldozent für Psychologie, Musiktherapeut, und Mitbegründer, wissenschaftlicher Leiter und Lehrtherapeut der Akademie für angewandte Musiktherapie Crossen  (Deutsche Musiktherapeutische Vereinigung zur Förderung des Konzepts nach Schwabe e.V.) Das Konzept der Sozialmusiktherapie entwickelte Ch. Schwabe aus seiner Praxis als Musiktherapeut  an der Uni-Klinik Leipzig.  (www.musiktherapie-crossen.de [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Begriff <strong>Regulatives Musiktraining</strong> wurde entwickelt von Dr. phil. habil. Christoph Schwabe, Hochschuldozent für Psychologie, Musiktherapeut, und Mitbegründer, wissenschaftlicher Leiter und Lehrtherapeut der Akademie für angewandte Musiktherapie Crossen  (Deutsche Musiktherapeutische Vereinigung zur Förderung des Konzepts nach Schwabe e.V.) Das Konzept der Sozialmusiktherapie entwickelte Ch. Schwabe aus seiner Praxis als Musiktherapeut  an der Uni-Klinik Leipzig.  (<a href="http://www.musiktherapie-crossen.de/" title="http://www.musiktherapie-crossen.de/" target="_blank" class="liexternal">www.musiktherapie-crossen.de</a> siehe Publikationen).</p>
<p>Ich benutze diesen Begriff, um die wissenschaftliche Quelle, Struktur und Leitfaden nicht zu leugnen, zum anderen aus  Dankbarkeit für wichtige Erfahrungen in der Ausbildung, und um Ihnen meine Kompetenz nachzuweisen. Die Sache, die mit diesem Begriff bezeichnet wird, ist für mich allerdings ein Vorgang, den ich eher als <strong>Selbsterfahrung oder Wahrnehmungstraining</strong> <strong>mit Musik</strong> bezeichnen möchte.  Als ich es in der Ausbildung erlebte, hatte ich das Gefühl, etwas zu tun, das ich schon kenne und das mir jetzt bewußter wird.</p>
<p>Musik wird hier nicht als Medikament eingesetzt, es geht nicht um gezielte Beeinflussung, sondern um Begegnung, mit der Musik und mit sich selbst. Das Angebot besteht im Grunde darin, sich auf ein Erleben einzulassen.</p>
<p>Die Einzelsitzung besteht aus einem Wechsel von Musikhören, Beschreiben und Reflektieren. Die kontinuierliche (nicht unbedingt tägliche) Durchführung des Trainings regt einen inneren Entwicklungsprozess an. Das vertiefte Wahrnehmen der Musik und Ihrer selbst mit Körper, Gedanken und Gefühlen eröffnet Ihnen ein weites, reiches Feld, das einer scheinbar übermächtigen Außenwelt gleichberechtigter gegenüberstehen kann.</p>
<p><strong>Anregungen zum Ausprobieren:</strong></p>
<ul>
<li>Wenn Sie sitzen:  An welchen Stellen kommt Ihr Körper mit dem Stuhl in Berührung ?</li>
<li>Beschreiben Sie (jemandem) einen Gegenstand (den der andere nicht sehen kann), ohne die Bezeichnung und die Funktion zu nennen. Nur das, was konkret wahrnehmbar ist. Bekommt er es heraus ? (Ein röhrenförmiger, ca. 25 cm langer, hellbrauner Gegenstand von geringfügigem Gewicht. Durchmesser im  0,00…Bereich. …………(ein Haar) )</li>
<li><strong>Wenn Sie Lust haben, hören Sie! </strong>Musik, oder was immer gerade in Ihr Ohr dringt. Einmal können Sie versuchen, Einzelgeräusche (in der Musik einzelne Instrumente, Stimmen) zu erfassen, ein anderes Mal lassen Sie das Gesamtgeräusch, den gesamten Klang auf sich wirken.</li>
</ul>
<p>Wenn Sie mir Hörerfahrungen mitteilen möchten, freue ich mich darüber !</p>
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