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Wenn jede Bewegung schmerzt

Chronische Schmerzen und Bewegungseinschränkungen werden oft falsch therapiert.

Alleine in Deutschland sind rund 15 Millionen Menschen von chronischen Schmerzen betroffen, wobei ein Großteil auf den Bewegungsapparat entfällt. Die tägliche Bewegung wird stark eingeschränkt und immer öfter greift der Betroffene ganz selbstverständlich zu Schmerzmitteln.

Kurzeitige physiotherapeutische Anwendungsphasen, bringen meist keine anhaltende Verbesserung und so bleibt letztlich der Betroffene mit immer stärkeren Bewegungseinschränkungen als austherapiert zurück. In meiner Praxis sind diese Szenarien Alltag. Nicht selten haben Patienten, bevor sie zu mir in die Praxis kommen, eine lange Schmerzkarriere und immer öfter auch eine oder mehrere Fehltherapien hinter sich.

Wenn die tägliche Bewegung unerträglich wird, ist auch die Lebensqualität an einer Grenze angekommen, die ein normales Leben unmöglich macht. Betroffene ziehen sich immer mehr in eine Bewegungspassivität zurück. Dies geschieht nicht nur wegen den Schmerzes, sondern oft auch aus Schamgefühl, denn Schmerzpatienten werden immer jünger. Eine mangelnde Differenzialdiagnose des vorhandenen Schmerzbildes im festen Zusammenspiel des gesamten Menschen ist ein unverzichtbares Instrument der ganzheitlichen Therapie. Was hinter dem chronischen Schmerzbild des Bewegungsapparates stecken kann und wie einfach es sein kann nicht nur eine Linderung zu schaffen, sondern den Patienten zu heilen, zeigt folgendes Fallbeispiel:

Patientin 45 Jahre klagt über starke Schmerzen beidseits im Bereich der Achilles. Es ist ein deutlicher Anlaufschmerz zu erkennen, der sich nach einigen Hundert Metern etwas verbessert, aber dann nach längerer Belastung wieder schlimmer wird. Es besteht keine spürbare Hitze, keine außergewöhnliche Schwellung. Das Aufstehen am Morgen gestaltet sich als unerträglich schmerzhaft.Die Patientin wird an einem Sonntag in die Notaufnahme gebracht und geröntgt.

Die Verdachtsdiagnose 1 „Einbrüche an beiden Sprunggelenken“. Da die Patientin sich an keinen Unfall erinnern kann, vereinbart sie einen Termin beim Orthopäden.

Verdachtsdiagnose 2 „Fersensporn beidseitig“ Es wurden Einlagen verschrieben, ansonsten wurde ihr angeraten, den Fersensporn zu bestrahlen.

Das Tragen der Einlagen verschlechterte den Zustand und die Patientin konnte letztlich die Wohnung nicht mehr verlassen. Verdachtsdiagnose 3 durch Heilpraktikerin „Schwerwiegender Magnesiummangel“

Durch eine Gabe von 700 mg täglich konnte die Patientin innerhalb von zwei Wochen nach einem chronischen Schmerzbild von 12 Monaten wieder ganz schmerzfrei gehen und sogar laufen.

Wie kommt man nun bei dem vorgenannten Beschwerdebild auf Magnesiummangel?

Die Patientin litt seit mehreren Jahren unter nächtlichen Wadenkrämpfen und nächtlichen Beißkrämpfen. Auch Migräne kam mehrmals jährlich vor. Außerdem litt die Patientin an einem essenziellen Bluthochdruck mit immer wieder vorkommenden Hochdruckkrisen, die auf die Medikamente nicht ansprachen. Glukosespiegel war sehr labil jedoch nicht behandlungspflichtig.

Konzentrationsschwierigkeiten durch Drehschwindel waren fast täglich ein Problem.

Durch den Magnesiummangel hat sich insbesondere im Bereich der Waden die Muskulatur dauerhaft verkrampft, was einen ständig erhöhten Zug auf die betreffenden Bänder, insbesondere der Achillessehne zur Folge hatte. Durch den erhöhten Zug am Ansatz der Achilles zum Fersenbein entwickelte sich eine chronische Entzündung.

Nach zwei Wochen Magnesiumtherapie war ein beschwerdefreies Gehen wieder möglich. Dennoch zeigte sich nach einer gewissen Zeit wieder hin und wieder, dass die Beschwerden zurückkamen, wenn auch nicht in der gleichen Intensität. Auch die nächtlichen Krämpfe kamen nach Absetzen des Magnesiums wieder zurück.

Nun muss die Überlegung dahin gehen, wodurch ein derart erhöhter Bedarf an Magnesium kommt. Es lag keine Schwangerschaft und auch keine schwere körperliche Tätigkeit vor, auch Leistungssport konnte ausgeschlossen werden. Hier zeigt sich, dass auch Magnesium nicht die schnelle Pille sein kann, denn die Patientin musste umdenken. Sie hatte gut 25 kg Übergewicht und bei eingehender Untersuchung reagierte der Körper schon auf schwache Druckreize sehr schmerzempfindlich. Das gesamte Körpergewebe war übersäuert. In den letzten zwei Jahren kam es zweimal zu einem Gichtfuß.

Hier stützt sich die weitere Therapie neben der Magnesiumgabe auf eine Entsäuerung, ein Umstellen auf basische Kost, viel Bewegung an frischer Luft und ein deutliches Reduzieren der Kohlehydrate. Würde man in diesem Fall außer der Gabe von Magnesium nichts Weiteres tun, müsste man auch bei regelmäßiger Substitution früher oder später mit einer Entgleisung rechnen. Die Entgleisung kann sich in allen Bereichen der magnesiumabhängigen Organsysteme abspielen.

Letztlich waren die Beschwerdebilder unter Einhaltung einer Ernährungsumstellung verschwunden. Monatelange Schmerzen wurden hier erfolgreich ursächlich therapiert und ohne zu hungern, verlor die Patientin alleine durch eine Einschränkung von minderwertigen Kohlehydraten deutlich an Gewicht.

Lesen Sie zu diesem Thema meinen Kindl Ratgeber bei Amazon „Die enorme Wirkung von Magnesium“.

Manuela Strähle
Heilpraktikerin

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Geschrieben von:

Manuela Strähle

Manuela Strähle
04159 Leipzig

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