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Safttherapie – Warum frisch am Besten ist

Frische und fertig zubereitete Säfte aus der Safttheke sind sich noch ähnlich, aber die Saftverpackungen aus den Supermärkten haben allesamt einen Pasteurisierungsprozess hinter sich gebracht, bei dem die Säfte auf sehr hohe Temperaturen erhitzt werden, um die Haltbarkeit zu verlängern. Safttüten sind zwar immer noch besser als Cola, Kaffee oder Alkohol, ihnen wird aber kein nennenswerter Nährwert mehr zugeschrieben. Um wirklich in den Genuss der Gesundheitsvorteile von Säften zu kommen, sollten Sie sich eine Saftmaschine für zu Hause kaufen, die ab 40,- Euro bereits zu haben ist. Ein Entsafter ist möglicherweise eine der besten Investitionen für Ihre Gesundheit.

Wenn Sie Ihr Obst und Gemüse erst einmal zu Hause haben, sollten Sie es so schnell wie möglich verarbeiten. Schrubben Sie Obst und Gemüse vor der Verwendung sorgfältig mit einer Gemüsebürste ab. Weichen Sie nicht gedüngte Produkte in einem Spülbecken mit Leitungswasser und einem Spritzer Spülmittel ein. Wenn das Obst oder Gemüse gewachst ist, sollten Sie es vorher unbedingt schälen. Das Wachs selbst schadet Ihnen zwar nicht, aber die daran hängenden Pestizide sind praktisch nicht zu entfernen.

Entfernen Sie alle Samen und Kerne. Wenn Sie keine Saftmaschinen speziell für Zitrusfrüchte besitzen, dann sollten Sie die Früchte vorher schälen, da die Schale von Orangen und Grapefruits ein giftiges Öl enthalten kann, das auch einigen Haushaltsreinigern zugesetzt ist. Lassen Sie dabei soviel Schale wie möglich dran, da der weiße Teil mit Vitamin C und Flavonoiden vollgepackt ist. Schneiden Sie Obst und Gemüse in Stücke, die klein genug sind, um leicht durch Ihre Saftmaschine zu laufen. Schneiden Sie alle beschädigten oder angeschlagenen Stellen weg, sie haben keinen Nährwert, können aber den Geschmack beeinträchtigen.

Waschen Sie Stengel oder Blattgrün, das sich noch am Gemüse oder Obst befindet, und stecken Sie es mit in die Saftmaschine, da diese oftmals viele Mineralstoffe enthalten (wie zum Beispiel Mangold). Die Ausnahme bilden Karottengrün und Rhabarbergrün, die beide giftig sind. Bestimmte Früchte wie Bananen oder Avocados enthalten sehr wenig Wasser und können deshalb nicht zu Saft verarbeitet werden.

Importiertes Obst und Gemüse sollte soweit wie möglich vermieden werden, weil in anderen Ländern immer noch manche Pestizide erlaubt sind, die bei uns bereits verboten sind. Ideal ist es, wenn Sie den Saft sofort (innerhalb von 30 Minuten) nach der Herstellung trinken, da im Kühlschrank aufbewahrte Säfte sehr schnell ihren Nährwert verlieren.

Wer sein Gemüse selbst ernten möchte und keinen eigenen Garten besitzt, für den bieten kreative Unternehmerinnen wie Natalie Kirchbaumer und Wanda Ganders von meine ernte den eigenen Gemüsegarten zum Mieten in Stadtnähe. Wie das mit vergleichsweise geringem Aufwand funktioniert, sehen Sie im Video.

Saft kann nur so gesund sein wie das Obst und Gemüse, aus dem er gemacht worden ist. Deshalb ist die Auswahl qualitativ hochwertiger Ausgangsprodukte ganz entscheidend. Die meisten Experten sind große Fans von ökologisch-biologisch Produkten, die ohne die so weit verbreiteten Pestizide hergestellt wurden. Wenn Sie täglich Säfte herstellen und finden, dass die Ökoprodukte viel zu teuer sind, dann können Sie Ihre Pestizidbelastung schon allein dadurch senken, dass Sie bei den am meisten von Ihnen getrunkenen Säften Ökoware kaufen bzw. die Supermarktware richtig schrubben. Kaufen Sie wann immer möglich einheimisches Obst und Gemüse, da diese Produkte zum einen billiger sind und außerdem frischer sind als die Ware, die tagelang über die Meere geschippert wurde. Um Abwechslung zu bekommen, sollten Sie verschiedene Marktstände und Bauernmärkte oder auch Bauernhöfe zum Selberpflücken besuchen, wo Sie die Ärmel hochkrempeln und Ihre eigenen Pfirsiche, Birnen, Äpfel und Erdbeeren auswählen können.

Ein paar Gläser Saft täglich sind eine großartige Möglichkeit die Nährstoffdichte in unserer Ernährung zu erhöhen. Es gibt nicht viele Menschen, die es schaffen, ein Pfund roher Mohrrüben pro Tag zu knabbern, aber jeder Mensch kann einviertel Liter Saft trinken. Ein Glas mit Möhrensaft überschwemmt uns geradezu mit wichtigen Vitaminen, zum Beispiel mit mehr als des Zehnfachen des empfohlenen Tagesbedarfs an Vitamin A und soviel Vitamin C wie zwei Bananen.

Wenn wir uns wirklich perfekt ernähren würden, würden wir rohes Gemüse essen und trinken. Aber wenn man sich vor Augen führt, dass die meisten Menschen unserer Wohlstandgesellschaft weder das eine noch das andere tun, dann ist das Hinzufügen von ein paar Gläsern Saft pro Tag ein großer Fortschritt bei der durchschnittlichen Ernährung.

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Geschrieben von:

Birgit Schreurs

Birgit Schreurs
48683 Ahaus

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