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Aromatherapie – Die Kraft der „Geruchsmedizin“

Auch wenn niemand den Namen Aromatherapie vor dem Ende der 20er Jahre dieses Jahrhunderts kannte, haben aromatische Pflanzen in der Erhaltung der Gesundheit bereits seit mehreren tausend Jahren eine wichtige Rolle gespielt. Dabei war das alte Ägypten der Vorreiter einer duftenden Kultur. Die Ägypter verwendeten die duftenden Öle für Massagen, Bäder und Medikamente, verbrannten Weihrauch bei religiösen Zeremonien und nahmen aromatisches Zedernöl, um ihre Toten einzubalsamieren.

In Europa, begannen erst im 11 Jahrhundert Heiler mit ätherischen Ölen zu experimentieren. Diese Öle waren sehr flüchtige, potente Lösungen, die durch Destillation und Abpressen aus Pflanzen extrahiert wurden. Die ätherischen Öle gelangten durch die Kreuzfahrer, die aus dem Osten zurückkehrten, nach Europa. Die Öle wurden wegen ihrer antiseptischen Eigenschaften geschätzt und zu Zeiten der Beulenpest in Heimen und öffentlichen Gebäuden in der Hoffnung verbrannt, damit die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern.

Während der Entwicklung der synthetischen Medikamente im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert wurde die Aromatherapie vorübergehend verdrängt, erlebte aber in den 1920er und 30ern wieder einen neuen Aufschwung. Heute ist das Wort „Aromatherapie“ zwar noch immer nicht im alltäglichen Sprachgebrauch enthalten, aber die ätherischen Öle wurden von großen Kosmetikfirmen entdeckt, und die Cremes und Öle schleichen sich in alle Warenregale – von der Drogerie nebenan bis zum Versandhauskatalog.

Die ätherischen Öle wirken auf verschiedenen Ebenen im Körper, die offensichtlichste ist der einflussreiche, aber wenig verstandene Geruchssinn. In den letzten Jahren hat die Wissenschaft enthüllt, was den Aromatherapeuten schon immer bekannt war: Die Gerüche, die wir aufnehmen, haben eine entscheidende Wirkung auf unser Befinden und wirken ähnlich wie Medikamente direkt im Gehirn. Wissenschaftliche Untersuchungen stützen die Theorie, dass die Aufnahme bestimmter Gerüche einen direkten Einfluss auf die Aktivität des Gehirns hat.

So regt zum Beispiel Lavendel die Alphawellen im Hinterkopf an. Diese Wellen werden mit Entspannung in Verbindung gebracht. Jasmin etwa, erhöht im Gehirn die Beta-Wellen Aktivität die wiederum mit einer vermehrten Aufmerksamkeit einhergehen. Da die meisten Menschen viele verschiedene Gerüche entdecken können, sind die potentiellen Einsatzmöglichkeiten schier unendlich. Experten vertreten die Ansicht, dass ätherische Öle viele gesundheitliche Probleme lindern können, die mit nervöser Anspannung inklusive Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit und Angstgefühlen verknüpft sind. Aromaöle können zum Beispiel auch inhaliert werden bei Erkältungen, Allergien oder Erkrankung der Bronchien.

Die lokale Anwendung wird bei einer ganzen Reihe von Hauterkrankungen eingesetzt, und die Essenzen sind beliebte Zutaten von Hautpflegeprodukten und anderen Kosmetika. Milde ätherische Öle wie Lavendel können sogar in voller Stärke oder unverdünnt zur Behandlung von Schnittwunden, Verbrennungen, Kopfschmerzen und bei anderen einfachen Erste-Hilfe-Maßnahmen verwendet werden.

Ätherische Öle werden nicht so schnell in die Haut aufgenommen, wenn Sie in so genannten Trägerölen verdünnt werden. Eine Faustregel von ätherischen Ölen ist, dass mehr nicht immer besser bedeutet. Eine andere äußerliche Anwendung der Öle ist die aromatherapeutische Massage. Wenn man sie den traditionellen Massageölen wie Mandel, Oliven- und Sesamöl beimengt, dann verstärken sie die positiven Auswirkungen der Massage, nehmen die Anspannung, verbessern die Durchblutung und vermitteln ein Gefühl des Wohlbehagens.

Lassen Sie sich von der verwirrenden Auswahl an ätherischen Ölen nicht abschrecken. Man kann schon mit einer Handvoll Öle die Vorzüge der Aromatherapie kennenlernen. Ätherische Öle für den Anfänger sind zum Beispiel die Zitrusöle. Sie wirken gut gegen düstere Stimmung und eignen sich für Duftverteiler. Sie schaffen eine helle, aufheiternde Atmosphäre. Die Pflanzenöle sind z.B. zum Stressabbau geeignet. Lavendel ist ein ausgezeichnetes Öl für Erst-Hilfe-Maßnahmen und beruhigt Schnittwunden, Prellungen und Insektenstiche und kann für eine tiefe Entspannung auch in das Badewasser gegeben werden.

Pfefferminz ist ein sehr gutes geistiges Stimulans und hilft außerdem bei Magenbeschwerden. Rühren Sie einen Tropfen mit einem Teelöffel Honig in eine Tasse Kräutertee für eine schnelle Linderung von Magen-Darm-Problemen. Rosmarin ist ein belebendes Öl für energiearme Tage. Es wirkt gut in Duftverteilern oder Aromalampen. Teebaumöl ist ein wichtiges Antiseptikum, das sehr sanft zur Haut ist. Ein Tropfen direkt auf die Haut lässt Schnittwunden und Pickel schneller ausheilen.

Geranium ist zu empfehlen bei starken emotionalen Belastungen, gegen Depressionen. Es öffnet die Augen für die schönen Dinge des Lebens. Rosenholz bei Verdauungsbeschwerden, Schlafstörungen und Angstzuständen. Es lässt eine gereinigte und freundliche Atmosphäre entstehen. Sandelholz bei Juckreiz und Hautproblemen, bei innerer Unruhe und Nervosität. Es gilt als Balsam für die Seele.

Und jetzt viel Spaß beim selber ausprobieren und falls Sie sich dass noch nicht zutrauen, gibt es bestimmt auch in Ihrer Nähe eine kompetente Anbieterin oder Anbieter der Aromatherapie.

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Geschrieben von:

Birgit Schreurs

Birgit Schreurs
48683 Ahaus

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