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Was bedeutet Homozystein

Hohe Homozysteinwerte wurden erst durch neuere medizinische Forschungen als ein wichtiger Gefährdungsfaktor für Herzinfarkt, Schlaganfall, frühe Demenz und andere schwerwiegende Erkrankungen erkannt. Homozystein ist ein giftiges Zwischenprodukt, das entstehen kann, wenn entscheidende Biostoffe für die Weiterverarbeitung der essenziellen Aminosäure Methionin fehlen.

Im Stoffwechsel hat Methionin, die wichtigste Aminosäure, eine Sonderstellung. Sie ist fast der legendäre Jungbrunnen.

Ohne Metionin gäbe es die Hormone Serotonin, um sich wohl zu fühlen und Dopamin für die heitere Gelassenheit, sowie andere bioaktive Stoffe nicht. Diese machen uns wach und kreativ lassen uns stressresistent sein und regen die Fettverbrennung an, es sind Stoffe, die die Haut weich und glatt erhalten und dafür sorgen, dass uns der Spiegel ein jugendliches Erscheinungsbild zeigt. Methionin ist besonders in Soja-Produkten, Geflügel, Weißkäse, Emmentaler, Lachs, Garnelen und Avocado enthalten.

Die Rolle von Methionin für die Bildung anderer Stoffe kann man annähernd mit der Kefir-Herstellung vergleichen. Wenn der Kefirpilz mit Milch oder anderen Zutaten zusammenkommt, entsteht ein jung machender Kefir – also etwas Neues. Dieser neue Pilz wird danach auch erneut als Ansatz genutzt. So ähnlich ist auch das Methionin immer wieder Ausgangsstoff für die Bildung neuer, vitalisiernder Proteine. Durch den Umbau von Methionin entstehen die beiden viel versprechenden Aminosäuren Zystein und Taurin.

Zystein ist die Aminosäure für Schönheit, sie lässt Haut und Haare schimmern. Zystein verjüngt und ermöglicht es uns, dass wir uns auch mit 80 noch alles merken können.

Taurin kann nicht nur die Fettpölsterchen wegzaubern, sondern kann auch den Herzmuskel kräftigen und den Blutdruck senken.

Methionin ist wichtig und wir brauchen es regelmäßig. Im Organismus scheint es so etwas wie einen Recycling-Prozess zu geben. Verbrauchte Anteile können durch bestimmte Vitamine wieder ersetzt werden und so wird die Ausgangssubstanz zurückgewonnen. Aber gerade da gibt es bei vielen Menschen Versorgungslücken. Und so entsteht statt der jung machenden Aminosäuren Methionin und Zystein das giftige und alt machende Homozystein.

Das ist deshalb so gefährlich, weil es, ähnlich wie die freien Radikalen, den Alterungsprozess des gesamten Organismus enorm beschleunigen und die unterschiedlichen Erkrankungen mit verursachen kann.

Im arteriellen Bereich richtet es besonders große Schäden an. Es verursacht winzige Risse und manchmal auch Kerben in der Gefäßwand, in die sich das schädliche LDL-Cholesterin bequem einnisten kann. Damit erhöht sich das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfälle mehr als bisher bekannt war. Deshalb wird heute ein Homozysteinwert von 10 bis 15 Mikromol/Liter für Herz-Kreislauf-Erkrankungen bereits gefährlicher eingestuft als zu hohe Cholesterinwerte.

Wissenschaftler entdeckten, dass die Vitamine B6, B12 und Folsäure in der Lage sind, das Zellgift abzubauen und in einem komplizierten Prozess wieder das nützliche Methionin zurückverwandeln und somit einen hohen Homozysteinspiegel drastisch senken können, vorausgesetzt wir haben genügend Vitamine.

Möglicherweise ist die Fähigkeit unseres Organismus immer wieder das schädliche Homozystein abzubauen und das jung machende Methionin zurückzugewinnen das Geheimnis das Jungbleibens und der eisernen Gesundheit.

Die drei Vitamine, die dieses Wunder bewirken, gehören zur Familie der B-Vitamine.

B-Vitamine arbeiten eng zusammen und sind die Manager des Stoffwechsels und unverzichtbar für gute Nerven, viel Energie, das Gehirn und kreatives Denken. Sie erneuern und reparieren unsere Körperzellen. Acht Vitamine gehören zur Gruppe der B-Vitamine: Vitamin B1 (Thiamin), B2 (Riboflavin), B3 (Niacin), Panthothensäure ((Vitamin B5), Vitamin B6 (Pyridoxin), Folsäure (Folat, Vitamin B9), Vitamin B12 (Cobalamin) und Biotin.

Die B-Vitamine bestimmen das Tempo, bestimmen wie gut der Stoffwechsel funktioniert. Bekommt der Körper genug Vitamine der B-Gruppe läuft alles wie auf einer Schnellstraße, zu wenig lässt ihn wie auf einem Feldweg holpern.

Alle B-Vitamine sind wasserlöslich und können vom Körper kaum gespeichert werden. Eine Ausnahme bildet das Vitamin B12. Die Vitamin B12 Depots in der Leber reichen für beinahe 10 Jahre. Alle anderen B-Vitamine müssen dem Körper ständig zugeführt werden, damit sie nicht an entscheidender Stelle im Stoffwechsel fehlen. Wie in einer guten Familie brauchen sie sich gegenseitig und wirken im Team.

Warum tritt heute häufig ein Vitamin-B Mangel auf? Unser heutiges Obst und Gemüse kommt nur noch in den seltensten Fällen direkt aus unserem Garten auf unseren Tisch. Durch Lagerung und kochen gehen viele Vitamine verloren. Hinzu kommt z. B. die Antibabypille, die den Folatblutwert um ca. 20 % senkt. Auch benötigt die Folsäure das Vitamin B12 z. B. zur Blutbildung im Knochenmark.

Vitamin B12 stimuliert die Enzyme, die für den Abbau des giftigen Homozysteins und die Rückgewinnung des wertvollen Methionins gebraucht werden.

Vitamin B12 gibt damit das entscheidende Kommando für weitere Mitwirkende und sorgt für die Vervollkommnung der Methioninstruktur. Wie die anderen Vitamine auch, hat B12 im Stoffwechsel unzählige weitere Aufgaben für die sich eine gute Versorgung auch schon lohnt. Mit der Folsäure ist es maßgeblich daran beteiligt, dass das Immunsystem stark bleibt, dass die roten Blutkörperchen planmäßig erneuert werden und wir voller Energie sind. Es hilft außerdem die Isolierschicht um unsere Nerven zu erhalten, damit sie nicht „blank liegen“.

Folsäure ist wichtig für alle, die Ihre Stimmung aufhellen wollen und gerne lachen. Folsäure ist der Ausgangsstoff für gute Laune. Sie findet sich in allen dunkelgrünen Gemüsesorten wie Spinat, Endivien, Brokkoli, Grünkohl, aber auch in Soja- und Mungbohnen, Kichererbsen, Linsen und Spargel.

Vitamin B6 ist die entscheidende Instanz um aus Methionin das begehrte Zystein für die Schönheit zu gewinnen und zu verhindern, dass das hässliche Homozystein entstehen kann.

Es wirkt wie eine ordnende Hand für die Vielzahl von Enzymen, die bei diesem Umbauprozess benötigt werden. Auch sonst braucht der Körper viel Vitamin B6 für die Produktion der Glückshormone, den Abbau von seelischem Stress, lindert Gereiztheit und lindert lästige Ödeme bei PMS.

Nervosität, innere Unruhe deuten oft auf einen Mangel der B-Vitamine hin.

Ernährungstipp: Durch die vollwertige Trennkost wird durch die Trennung das Eiweiß auch bei nachlassender Magensäure noch ausreichend aufgespalten. Damit können mehr eiweißhaltige B-Vitamine und Biostoffe natürlich aufgenommen werden. Besonders die Folsäure verträgt keine Hitze, deshalb ermöglicht der hohe Rohkostanteil in der Trennkost immer eine gute Versorgung.

Durch ein Übermaß an Kaffee und Alkohol können B-Vitamine zusätzlich für entgiftende Prozesse gebunden oder ausgeschwemmt werden und stehen dann für den Schutz der Gesundheit, die Stärkung des Nervenkostüms und das Hinauszögern des Alterungsprozesses nicht mehr zur Verfügung.

Buchtipps: “Das Dreieck des Lebens„ und „Die Vitamin-Revolution“

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Geschrieben von:

Elke Kretschmann

Elke Kretschmann
48683 Ahaus

Artikel (8)

Weitere Informationen über Elke Kretschmann sowie diverse Kontaktmöglichkeiten finden Sie hier »

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