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Die häufigsten Diäten im Überblick

Lesen Sie auch in den Illustrierten und Tageszeitungen immer wieder von Wunderdiäten?

Glaubt man den Betroffenen, haben sie mit „Dinner-Cancelling“, Null-Diät, Eiweiß-Futtern, Low Carb oder Ananas-Kur auf Dauer viele Kilos abgenommen. Dass sie bereits nach kurzer Zeit wieder an Bauch und Hüften auftauchten und zwar noch zahlreicher als vorher, steht dann in keinem Artikel.

Trotz aller Diät-Tricks waren die Deutschen noch nie so dick.
Lesen Sie hier, was Sie für sich tun können!

Der weltweite Trend, wobei die USA wieder einmal Vorreiter sind, kommt durch die veränderten Lebensumstände. Wir konsumieren zu viel, jederzeit günstig verfügbares Essen mit hoher Energiedichte, wie zum Beispiel Fast Food und bewegen uns gleichzeitig immer weniger.“ Schlankheits-Tipps haben deshalb Hochkonjunktur. Doch die meisten sind blanker Unsinn.

1. Light-Produkte sparen Kalorien und machen schlank.

Stimmt nicht. Diese Produkte haben zwar weniger Kalorien. Sie sättigen dafür aber auch schlechter, so dass Sie mehr davon essen müssen, um nicht mehr hungrig zu sein. Der Körper erkennt die synthetisch hergestellten Zusatzstoffe nicht und kann sie somit auch nicht optimal verdauen, so dass sich die nicht verdauten Elemente als Fett einlagern können.

Meistens enthalten die „Light-Produkte“ mehr Kalorien wie die „normalen Produkte“

2. Zucker macht dick. Wer sich zuckerfrei ernährt, kann kaum zunehmen.

Keiner kann sich zuckerfrei ernähren. Denn Stärke, die der Körper in Zucker umwandelt, ist in vielen Lebensmitteln enthalten. Auf Zucker ganz zu verzichten ist gefährlich, denn er ist der einzige Energielieferant für das Gehirn.

aber – man kann sich z. B. mit Rohrzucker gesünder ernähren und für weniger Kalorien beim süßen auf Fruchtdicksäfte umsteigen.

Hierbei bitte auch mal auf die Angaben von Packungen achten, so ist z. B. bei einer kleinen Dose Bonduell Mais kein Zucker enthalten und bei einer großen Dose Zucker enthalten. Auch ist bei Tiefkühlgemüse häufig Zucker als Inhaltsstoff ausgewiesen. Tipp: z. B. Wurst vom Metzger der noch selbst schlachtet enthält in der Regel keinen Zuckerzusatz – Wurst ohne Zuckerzusatz hält sich meistens nur 3-4 Tage, in allen Sorten, die sich länger halten ist Zucker mit Sicherheit zugesetzt.

3. Low-Carb-Diäten wie Atkins oder South-Beach, die auf Kohlenhydratarme, doch dafür fettreiche Ernährung setzen, lassen auf Dauer die Pfunde schmelzen.

Kein Zweifel, diese Diäten funktionieren, es ist aber bisher zu wenig über mögliche schädliche Auswirkungen bei längerer Anwendung bekannt. Außerdem besteht wie bei jeder extremen Diät die Gefahr, dass man später mehr zunimmt, als man vorher abgenommen hat.

4. Viele kleine Mahlzeiten verhindern das Zunehmen.

Keine Studie konnte diese These belegen. Es kommt immer auf die gesamte Anzahl von Kalorien an, die man täglich zu sich nimmt – ob in drei oder fünf Mahlzeiten, ist egal.

Die häufigsten Diäten im Überblick

5. FdH ist die einfachste Möglichkeit, schlank zu werden.

Mit FdH („Friss die Hälfte“) kann man zwar abnehmen, aber nicht auf gesunde Weise. Denn man bekommt zu wenig Vitamine und Ballaststoffe. Falsche Ernährungsgewohnheiten bleiben.

6. Heilfasten lässt die Kilos schnell purzeln und entgiftet zusätzlich die Organe.

Im Körper entstehen keine Gifte, nur Stoffwechselprodukte. Die können beim Heilfasten sogar sehr zunehmen. Durch Heilfasten nimmt man zwar schnell ab, danach kann man jedoch durch den Jojo-Effekt wieder rasch zunehmen.

7. Ananas verhindert die Fettverwertung im Körper. Man nimmt nicht zu, auch wenn man Fettes isst.

Das ist ein Mythos. Es gibt diese Enzyme in der Ananas zwar. Doch im Magen werden diese Stoffe inaktiviert und können im Darm die Fettverwertung nicht verhindern.

8. Öfter mal einen Abführtee trinken verhindert die Gewichtszunahme.

Eine gefährliche Sache! Abführtees sollte man nur trinken, wenn man wirklich verstopft ist. Sonst schaden sie der Darmflora. Ein gesunder Darm ist für unser Immunsystem und unsere Versorgung mit allen lebenswichtigen Stoffen unersetzlich

9. Nur Fett macht fett. Deshalb nimmt man durch absoluten Fettverzicht ab.

Absoluter Fettverzicht ist tödlich. Fettsäuren braucht der Körper für den Stoffwechsel. Bekommt man zu wenig Fett, gibt es außerdem Gallenprobleme. Meine Empfehlung: Mindestens 20 Prozent der Gesamtenergiezufuhr pro Tag sollte Fett sein.

10. Dinner-Cancelling, also das Abendessen ausfallen zu lassen, ist eine einfache Möglichkeit abzunehmen.

Das gilt nicht für jeden. Allgemein kommt es auf die Energiebilanz des gesamten Tages an, nicht wann man wie viel isst. Jedoch empfehle ich die letzte Mahlzeit 4 Stunden vor dem schlafen einzunehmen.

11. Schlankheitspillen, kurmäßig zweimal pro Jahr für ein paar Wochen geschluckt, erhalten die Figur.

Appetitzügler können gefährlich sein. Sie entwässern, das kann den Nieren schaden, oder führen ab, das ist schlecht für den Darm.

12. Man muss nur genügend Sport treiben. Dann darf man so viel essen, wie man möchte, ohne zuzunehmen.

Sport ist zwar gut, um Kalorien zu verbrennen. Leider sind es aber nicht so viele, wie man oft denkt. Eine halbe Stunde Joggen zum Beispiel schafft nur Platz für einen Schokoriegel.

Dennoch gehört Bewegung möglichst an frischer Luft unbedingt dazu, wenn man gesund abnehmen möchte.

13. Wer regelmäßig in die Sauna geht, kann gar nicht zunehmen.

Stimmt leider nicht. In der Hitze verlieren Sie nur Wasser, das der Körper mit dem Trinken schnell wieder ersetzt. Regelmäßiges saunieren ist aber auf jeden Fall für ein gutes Immunsystem gut.

14. Trockenbürstenmassagen lassen Fettpölsterchen schwinden.

Das wäre schön! Fett kann man mechanisch nicht reduzieren. Aber Trockenbürsten macht eine schöne feste Haut.

15. Nur Nahrungsmittel mit hohem glykämischen Index (Brot, Kartoffeln, Reis, Nudeln) machen dick.

Dafür gibt es keinen wissenschaftlichen Beweis. Allerdings ist es für Diabetiker wichtig, auf den glykämischen Index zu achten.

16. Wer sich eiweißreich ernährt, verliert Pfunde.

Eiweiße sättigen besser als Kohlenhydrate. Trotzdem sollte man nicht zu viel Eiweiß zu sich nehmen, weil das die Nieren überfordern kann und die Ernährung ist zu einseitig – für einen gesunden Stoffwechsel braucht der Körper auch Kohlenhydrate

17. Wer vor dem Essen ein Glas eiskaltes Wasser trinkt, nimmt nicht zu.

Der Körper muss das Wasser erwärmen und verbrennt dabei Kalorien. Leider verbraucht er für einen Liter Eiswasser nur 30 bis 35 Kilokalorien – den Wert von einem Stückchen Zucker.

18. Ein opulentes Frühstück weitet den Magen, und man isst den ganzen Tag über zu viel. Deshalb ist es am besten, gar nicht zu frühstücken.

Kinder oder Menschen, die körperlich arbeiten, sollten reichlich frühstücken. Schreibtischtätern schadet Frühstücksverzicht kaum, doch die meisten schlagen dann mittags oder abends zu – und nehmen deshalb nicht ab.

19. Wer sein Abendessen vor 18 Uhr legt und danach nichts mehr isst, nimmt automatisch ab.

Es kommt auf die Energiebilanz des ganzen Tages an – um welche Uhrzeit man isst, spielt keine Rolle.

20. Trennkost, also kohlenhydrat- und eiweißreiche Lebensmittel trennen, macht auf Dauer schlank.

Die bei der Trennkost zugrunde liegende Theorie ist wissenschaftlich gesehen Unsinn. Trotzdem ist eine gemäßigte Trennkost in der Praxis durchaus vernünftig, da sie relativ ausgewogen ist. Ein Garant zum Abnehmen ist sie aber trotzdem nicht.

Fazit: Jeder Mensch ist individuell verschieden. WICHTIG ist eine sinnvolle Ernährungsumstellung, die die Vorlieben, die Gewohnheiten und den Tagesablauf berücksichtigen – nur dann, ist auch ein dauerhafter Erfolg sicher!

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Geschrieben von:

Elke Kretschmann

Elke Kretschmann
48683 Ahaus

Artikel (8)

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